Noch steht Union Berlin für die kommende Saison ohne Trainer da. Ein Anforderungsprofil wurde erstellt. Ein möglicher Kandidat ist Christian Eichner.
Verteidiger Friedrich kehrt zurück
Aktuell ist es relativ still rund um den 1. FC Union Berlin. Das verblüfft aber auch nicht groß, da die Eisernen am vergangenen Spieltag den Klassenverbleib perfekt gemacht haben. In erster Linie, weil die Konkurrenz nicht in der Lage war, ihre Partien zu gewinnen. Und so trudelt die Saison bei den Köpenickern nun aus, aber die Planungen für die kommende Saison laufen auf Hochtouren.
Bestimmtes Trainerprofil festgelegt
Denn Union Berlin befindet sich einmal mehr auf Trainersuche. Nach der langen Ära Urs Fischers (Juli 2018 bis November 2023) hat es kein Chefcoach nur annähernd geschafft, an die Erfolge des Schweizers anzuknüpfen. Die Trainerentscheidungen der Verantwortlichen um Präsident Dirk Zingler gingen allesamt in die Hose. Deswegen steht im Sommer ein weiterer Neustart an.
- Welche Entscheidungen gefallen sind und welche noch ausstehen
Nach kicker-Informationen sucht der Verein aus dem Südosten Berlins einen Trainer, der fließend deutsch spricht, junge Spieler fördert und auf sie setzt sowie auf einen aktiven, mutigen Spielstil vertraut. In das genannte Profil würde unter anderem Christian Eichner passen. Der 43-Jährige ist der Wunschkandidat der Eisernen, Gespräche finden schon länger statt. Wie der kicker erfuhr, zeigen auch ein anderer Bundesligist sowie Klubs aus dem Ausland Interesse an dem gebürtigen Sinsheimer. Aber Union Berlin führt aktuell ebenso Gespräche mit anderen Kandidaten.
Umbauten am Kader: Nsoki und Cömert auf der Liste
Wer auch immer das Kommando übernehmen wird, der neue starke Mann steht vor einer wahren Mammutaufgabe. Er muss unter anderem die Abgänge der beiden Innenverteidiger und Leistungsträger Danilho Doekhi und Diogo Leite, deren Verträge im Sommer auslaufen, kompensieren. Ebenso hält sich Vize-Kapitän Rani Khedira alle Optionen offen, zur neuen Spielzeit vielleicht nochmals eine neue Herausforderung anzugehen.
Doch der 1. FC Union Berlin hat seine Hausaufgaben gemacht und bereits für Ersatz für das Deckungszentrum gesorgt. So werden sich, wie bereits berichtet, Zeno van den Bosch (Royal Antwerpen) sowie der Ex-Unioner Marvin Friedrich (Borussia Mönchengladbach) ab Juli den Hauptstädtern ablösefrei anschließen. Außerdem ist es weiterhin eine Option, Hoffenheim-Leihgabe Stanley Nsoki für eine Kaufoption von rund zwei Millionen Euro fest zu verpflichten. Zudem besteht Interesse am Schweizer Nationalspieler Eray Cömert vom FC Valencia.
Noch steht Union Berlin für die kommende Saison ohne Trainer da. Ein Anforderungsprofil wurde erstellt. Ein möglicher Kandidat ist Christian Eichner.
