Die Rettung ist geschafft, die Spannung aber noch längst nicht raus: Vor dem letzten Heimspiel macht Mainz-05-Trainer Urs Fischer deutlich, dass seine Mannschaft auch nach dem gesicherten Klassenerhalt nicht in den Verwaltungsmodus schaltet.
Mainz vor letztem Heimspiel
„Wir haben noch zwei Spiele, da gibt es sechs Punkte zu holen“, sagt der Schweizer vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Union Berlin (Sonntag, 19.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Dass dieser inzwischen den Ligaverbleib sicher hat, freut Urs Fischer zwar – sentimental werden will er deshalb aber nicht. „In erster Linie erleichtert es mich, dass wir durch sind“, erklärt der 60-Jährige. Natürlich gibt es „eine gewisse Verbundenheit“, schließlich habe er in Berlin „eine tolle Zeit erlebt“. Im Fokus steht nun aber ausschließlich das Spiel: „Es geht um Punkte.“
Nach dem wichtigen Sieg gegen den FC St. Pauli, durch den Mainz Union indirekt Schützenhilfe leistete, gab es zwar „den einen oder anderen Daumen hoch“ aus Berlin, einen intensiven Austausch gab es jedoch nicht. Überhaupt will Fischer nichts davon wissen, die Saison locker ausklingen zu lassen.
„Geschenke verteile ich nicht“, stellt er auch im Hinblick auf mögliche personelle Umbesetzungen in seinem Kader klar. Zwar seien einzelne Wechsel möglich, „aber nicht, weil es ein Geschenk sein soll, sondern weil sich die Spieler das verdienen“. Dabei lobt Fischer die Trainingsarbeit seiner Reservisten ausdrücklich.
Lee meldet sich im Training zurück
Bei Mainz gibt es Hoffnung auf eine Rückkehr von Jae-Sung Lee, der sich Anfang April einen Zehenbruch zugezogen hat. Der Südkoreaner hat in dieser Woche bisher alle Trainingseinheiten absolviert, das Abschlusstraining steht noch aus. Der 33-Jährige möchte so schnell wie möglich auf den Platz zurückkehren, um weitere Pluspunkte für eine WM-Nominierung zu sammeln.
Offen bleibt hingegen, ob Torhüter Daniel Batz in seinem letzten Heimspiel für Mainz vor dem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach zum Einsatz kommt. „Wir hätten ihn gerne behalten. Es ist die Entscheidung des Spielers. Ich kann sie nachvollziehen“, betont Fischer. Der Trainer blickt auf intensive Wochen zurück: „Batz hat uns in einigen Spielen den A… gerettet.“ Ein emotionaler Abschied zeichnet sich ab.
Die Rettung ist geschafft, die Spannung aber noch längst nicht raus: Vor dem letzten Heimspiel macht Mainz-05-Trainer Urs Fischer deutlich, dass seine Mannschaft auch nach dem gesicherten Klassenerhalt nicht in den Verwaltungsmodus schaltet.
