VfL weiter auf Punktejagd: Rechnereien „machen dich mürbe“ 

Der VfL Wolfsburg kann sich nach dem jüngsten Sieg bei Union Berlin nicht auf dem ersten Rückrunden-Dreier ausruhen, weitere Erfolge sind für den Tabellen-17. Pflicht. Rechenspiele machen für Trainer Dieter Hecking daher wenig Sinn.

Bankdrücker Arnold „nimmt Rolle an“

Die katastrophale Saison des VfL Wolfsburg hat am vergangenen Wochenende den lang ersehnten ersten Dreier der gesamten Rückrunde bei Union Berlin (2:1) zu Tage gefördert, endlich war aus VfL-Sicht wieder ein Licht im Tabellenkeller aufgegangen. Nun trennen die Wölfe nur noch zwei Zähler vom „Minimalziel“ Relegationsplatz, wo aktuell der FC St. Pauli steht und am kommenden Wochenende seit dem 23. Spieltag wieder mal überholt werden könnte.

„Ich glaube, wenn man zwölf Spiele nicht gewonnen hat und massiv in der Kritik steht, dann ist doch klar, dass so ein Sieg etwas freisetzt“, zeigte sich Trainer Dieter Hecking auf der Pressekonferenz vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Mönchengladbach am kommenden Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) erleichtert. „Es war schon eine Erleichterung zu spüren, und das ist auch mehr als menschlich und verständlich.“

Doch sich auf dem Sieg auszuruhen, dafür bleibt selbstredend keine Zeit. In der Situation, in der sich der VfL auf Rang 17 befindet, sind weitere Siege Pflicht. Mit nur sechs Punkten sind die Wolfsburger noch immer Tabellenletzter der Rückrundentabelle. Und die Aufgaben werden auch nach Gladbach nicht leichter, warten doch noch Europa-League-Halbfinalist SC Freiburg, Champions-League-Halbfinalist und Meister FC Bayern und der Abstiegs-Showdown auf St. Pauli auf den VfL.

Heckings Reise in die Vergangenheit

„Wir wissen, dass das nur ein Sieg war, und wir wissen auch, dass weitere folgen müssen, wenn wir das Minimalziel erreichen wollen. Deshalb ist der Druck der gleiche wie vor dem letzten Spiel“, so Hecking, der mit Gladbach selbst viel Positives verbindet. Dort spielte er nämlich nicht nur zwischen 1983 und 1985, sondern trainierte die Fohlen auch zwischen Dezember 2016 und Juni 2019.

„Ich war lange Teil dieses Ganzen, und das prägt einen natürlich auch“, erinnerte sich der 61-Jährige positiv an diese Zeit zurück, kann das aber für das kommende Duell sehr gut beiseiteschieben. „Aber ich habe es auch gesagt, und das tut mir leid für die Borussia: Am Samstag gibt es nur den VfL Wolfsburg.“ Am Ende wünsche er sich natürlich, dass beide Vereine in der Bundesliga bleiben, aber für den Samstag gelte sein Motto: „Ich hoffe, es scheint die Sonne und es ist 2:1 für uns.“

Auch Hecking geht Rechenspiele durch

Blickt man bei den Wölfen nur auf sich, zieht die Spiele und kann im Saisonendspurt noch genügend Punkte sammeln, erübrigen sich auch Rechenspiele, die für den Saisonausgang im Tabellenrechner immer wieder alle Eventualitäten aufzeigen soll. „Man darf auch nicht zu früh All-in gehen, es sind eben noch vier Spiele und es können noch kuriose Ergebnisse passieren. Deshalb ist es wichtig, dass man sich auf das fokussiert, was wir beeinflussen können“, sagte Hecking zwar, gibt aber auch zu, dass er diese „Rechnereien“ auch selbst immer mal durchspielt. „Aber das macht dich nur mürbe, weil es so viele Eventualitäten zu berücksichtigen gibt.“

Arnold trotz Bankplatz ein „sehr, sehr guter Kapitän“

Gut für die Wölfe, dass der Kader wieder mehr Optionen hergibt als noch in Berlin. Nur die wirklich Langzeitverletzten werden dem VfL noch weiterhin fehlen, während Namen wie Jesper Lindström, Mattias Svanberg und auch Keeper Marius Müller wieder zurück im Training waren – alle hatten zuletzt bei Union im Kader gefehlt. Veränderungen wollte Hecking zumindest nicht ausschließen.

Klar für ihn war nur, dass Kapitän Maximilian Arnold, der gerade erst sein 400. Bundesliga-Spiel für den VfL absolviert hatte, auch weiterhin keine Option für die erste Elf ist. „Im Moment ist es seine Rolle, dass er aktuell von der Bank kommt. Es ist leider so, dass er immer noch diese Verletzung mit sich herumträgt, und deshalb ist er noch nicht am Leistungsmaximum“, erklärt Hecking seine Beweggründe, lobt den eigentlichen Kapitän aber dennoch in höchsten Tönen: „Ich muss aber ein Riesenlob machen, bei all seinem Ehrgeiz. Er nimmt diese Rolle an und ist für uns ein sehr, sehr guter Kapitän.“

 Der VfL Wolfsburg kann sich nach dem jüngsten Sieg bei Union Berlin nicht auf dem ersten Rückrunden-Dreier ausruhen, weitere Erfolge sind für den Tabellen-17. Pflicht. Rechenspiele machen für Trainer Dieter Hecking daher wenig Sinn. 

 

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