Warum Matanovic in Frankfurt „nicht doppelt so heiß sein“ soll 

SC-Mittelstürmer Matanovic und Eintracht-Flügelspieler Doan treffen am Sonntag jeweils auf ihre Ex-Vereine – und haben beim jeweils neuen Team unterschiedliche Saisonverläufe erlebt.

Wiedersehen für SC-Stürmer

Nachdem Igor Matanovic vergangenes Wochenende beim 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach getroffen hatte, ging sein Blick bereits voraus auf das anstehende Auswärtsspiel, das die Freiburger zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Frankfurt (Sonntag, 17.30 Uhr) führt. „Das wird ein sehr spannendes Spiel, für mich auch ein besonderes“, betonte der 22-Jährige. „Ich freue mich sehr, weil ich dort noch viele Jungs kenne – aber da wird es 90 Minuten keine Freunde geben.“

Im vergangenen Sommer wechselte er vom Main an die Dreisam, legte in der Vorbereitung gut los, wurde dann aber durch eine Muskelverletzung zum Saisonstart ausgebremst und musste sich danach mit Joker-Einsätzen begnügen. Nach der Winterpause aber ist er in einen „Flow“ gekommen, wie er im kicker-Interview in dieser Woche sagte, „und dann klappen manche Dinge von allein“. Fünf Pflichtspieltore hat er im Januar und Februar erzielt. Bei der Eintracht waren es in der gesamten Vorsaison zwei Treffer in 25 Pflichtspielen.

Matanaovic habe auch schon in Frankfurt sehr große Entwicklungsschritte gemacht, findet SC-Trainer Julian Schuster, er habe dort schließlich „namhafte und große Konkurrenz“ gehabt, von der er auch in der täglichen Arbeit gelernt habe. Das habe ihm auch für seine Entwicklung beim Sport-Club weitergeholfen.

„Jetzt muss er nicht doppelt so heiß sein“, bremste Schuster vor der Rückkehr des Kroaten ins ehemalige Stadion, „sonst besteht manchmal auch die Gefahr, zu überdrehen oder etwas Besonderes machen zu wollen.“ Er müsse sich auf die Aufgaben konzentrieren, die das Trainerteam von ihm erwarte. „Er betreibt einen unglaublich großen Aufwand, und das hilft uns in allen Bereichen, die wichtig sind für unser Spiel“, lobte der SC-Coach.

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Ähnlich hatte er sich in der Vergangenheit auch über Ritsu Doan geäußert, der im vergangenen Sommer nach drei Jahren in Freiburg zur Eintracht ging, allerdings einen Teil der Vorbereitung und das Trainingslager noch beim Sport-Club verbrachte. Trotzdem ging es für den Japaner gut los bei seinem neuen Klub. Der beste SC-Torschütze der Vorsaison traf auch für die Frankfurter weiter, zuletzt aber geriet der 27-Jährige in ein Formtief.

Dass Doan von seinem neuen Trainer Albert Riera nicht mehr auf dem Flügel, sondern im Zentrum eingesetzt wurde, findet Schuster nachvollziehbar: „Die andere Position passt auch zu seinen Fähigkeiten.“ Die hat er in Freiburg in jedem Jahr etwas besser eingebracht. „Und bei seiner Qualität kann es in jedem Spiel so sein, dass er sie wieder abrufen kann“, weiß sein Ex-Coach. „Wir müssen alles dafür tun, dass es nicht am Wochenende passiert – müssen aber auch viele andere gute Spieler im Griff haben.“

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