St. Pauli: Zweiter Ersttäter, nächster Dreier 

Am vergangenen Sonntag hatte das Premierentor von Joel Chima Fujita den 2:1-Heimsieg gegen Werder Bremen gesichert, in Hoffenheim nun traf Mathias Pereira Lage zum ersten Mal für St. Pauli – sein 1:0 bedeutete den zweiten Dreier in Folge und zumindest vorläufig den Sprung aufs rettende Ufer.

Pereira Lage sichert 1:0 in Hoffenheim

Mathias Pereira Lage war im Sommer mit viel Vorschusslorbeeren von Stade Brest gekommen, überzeugte während des starken Saisonstarts mit seinem Tempo und seinen Tiefenläufen, blieb aber torlos. Und war ab dem Spätherbst auch zunehmend wirkungslos. Lediglich im DFB-Pokal hatte der 29-Jährige in der 2. Runde für St. Pauli getroffen, ebenfalls gegen Hoffenheim (8:7 im Elfmeterschießen). Am Samstag folgte, erneut gegen die TSG, sein erstes Ligator. Ein eminent wichtiges.

Wahl feiert den „ersten Sieg außerhalb von Hamburg“

Der nach Fujita zweite „Ersttäter“ sicherte damit den zweiten Dreier in Folge, und, wie Hauke Wahl treffend feststellt: „Endlich haben wir unseren ersten Sieg außerhalb von Hamburg.“ Den ersten Auswärtssieg dieser Spielzeit hatte St. Pauli im Stadt-Derby beim HSV eingefahren (2:0), nun folgte der formal zweite und gefühlt erste Richtige in der Fremde. Einer, den Pereira Lage zum genau richtigen Zeitpunkt sichergestellt hat. Wahl: „Mit Blick auf die anderen Ergebnisse war unser Sieg extrem wichtig.“

Bremen und Mönchengladbach haben im Keller ebenfalls gewonnen, Mainz in Leverkusen gepunktet – dennoch gelang durch den zweiten Erfolg nacheinander mindestens bis zum Sonntag der Sprung auf Platz 15. „Das“, sagt der Siegtorschütze, „fühlt sich sehr gut an.“ Genauso wie sein erstes Tor im 22. Bundesliga-Einsatz. „Ich habe hart dafür gearbeitet und lange darauf gewartet.“ Mit Blick auf die Tabellenkonstellation sagt der französisch-portugiesische Angreifer: „Es war ein guter Moment für mein erstes Tor.“

Siegtor am Reißbrett entworfen

Pereira Lage würdigt im Moment des Triumphes jedoch ausdrücklich den Vorlagengeber Manolis Saliakas. „80 Prozent am Tor“, sagt er gar, „gehören Manos. Ich bin bei seiner Flanke durchgelaufen, weil ich um seine Flanken-Qualität weiß.“ Tatsächlich war das Siegtor einer Aktion entsprungen, die Alexander Blessin am Reißbrett entworfen hatte: St. Paulis Trainer hatte zum Ziel erklärt, den großen Favoriten durch Balleroberungen und schnelle Umschaltmomente immer wieder zu verwunden, Saliakas hatte nach Ballgewinn punktgenau auf den Kopf von Pereira Lage geflankt.

In der Anfangsviertelstunde benötigte der Vorjahres-Aufsteiger im Kraichgau eine gehörige Portion Glück, dann ging Blessins Plan mehr und mehr auf, war jene Situation, die im Tor mündete, nicht die Erste dieser Art. „Wir wussten, dass wir Hoffenheim richtig weh tun können“, sagt Wahl und konstatiert: „Das haben wir in der ersten Hälfte immer wieder getan.“ Der Abwehr-Routinier weiß indes auch: „Die zweite Hälfte war pures Überleben.“ Und weil das gelang, schöpft St. Pauli auch im Überlebenskampf wieder neue Hoffnung.

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