Wolfsburg: Das Rätsel um den Neuzugang und die Stürmersuche 

Der VfL Wolfsburg startet in sein Trainingslager in Lissabon. Neuzugang Cleiton ist dabei zunächst nur eine Randfigur. Und ein neuer Stürmer noch nicht in Sicht.

Was Schwegler in Ronaldos Heimat dennoch entspannen lässt

Aus Wolfsburgs Trainingslager in Lissabon berichtet Thomas Hiete

Der VfL Wolfsburg in der „Cidade do Futebol“, der Stadt des Fußballs, der Heimat des portugiesischen Fußballverbands. Hier, wo regelmäßig Cristiano Ronaldo nächtigt und trainiert, bereitet sich der Bundesligist auf die zweite Saisonhälfte vor. Kurze Wege, ordentliche Bedingungen, wenngleich das Wetter am Samstag in Portugal noch nicht ganz mitspielte. Aber es soll besser werden: Sowohl was die Sonne in Lissabon betrifft als auch die zweite Saisonhälfte für den VfL Wolfsburg.

Ziel: Fortsetzung des positiven Gesamteindrucks

Der Sechs-Tage-Trip in die Hauptstadt soll der Fortsetzung des positiven Gesamteindrucks dienen, der unter Neu-Trainer Daniel Bauer und letztlich auch in den ersten Wochen des neuen Sportdirektors Pirmin Schwegler eingesetzt hat. „Wir wollen“, sagt der Schweizer, „die Abläufe verfeinern, ein bisschen an der Fitness arbeiten.“ Und weiter zusammenwachsen.

Das war einer der entscheidenden Faktoren in den vergangenen Wochen. Aus einer Mannschaft, die eine solche nicht wirklich war, ist ein Team geworden, das gemeinsam an einem Strang zieht. Ein großer Verdienst von Coach Bauer, Schwegler will nach „intensiven“ ersten VfL-Wochen alle Beteiligten „noch besser kennenlernen“. Sein eigenes Bild vom VfL und seinen Einzelteilen soll noch klarer werden.

Cleiton kann noch nicht mit dem Team trainieren

Ein großes Rätsel stellt dabei zunächst noch der bislang einzige Winterzugang dar. Der Brasilianer Cleiton ist direkt aus Rio de Janeiro nach Portugal gekommen, spielte am Samstag im Teamtraining noch gar keine Rolle. Der Abwehrmann drehte zum Auftakt nur einsam seine Runden mit Fitnesstrainer Thijs Tummers, der mit dem Abwehrhünen (1,94 Meter) auch noch ein paar Ballübungen absolvierte. Dass der Innenverteidiger keine Soforthilfe sein soll, war jedem klar. „Wie weit ist er überhaupt?“, diese Frage stellt sich nicht nur der Sportdirektor.

Schwegler betont: „Er macht jetzt sein Programm, wir werden dem Jungen die notwendige Zeit geben, alles kennenzulernen, reinzukommen, anzukommen. Das wird etwas dauern, dessen sind wir uns bewusst.“ Denn: „Wir wissen nicht genau, auf welchem Stand er ist. Da gilt es jetzt, ein gutes Gefühl zu bekommen.“

„Wir freuen uns auf den Jungen und geben ihm die Zeit, die er braucht““ (Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler über Neuzugang Cleiton)

Den Transfer des ablösefreien Innenverteidigers, der auch über die Vermittlung des Ex-Wolfsburgs Naldo zum VfL kam, war schon lange abgewickelt, bevor Schwegler das Ruder übernahm. Er sagt: „Wir freuen uns auf den Jungen und geben ihm die Zeit, die er braucht, und die nötige Plattform.“

Cleiton wird so schnell nicht auf dem Spielberichtsbogen der Niedersachsen auftauchen, andere müssen es richten, wenn es am 11. Januar beim FC Bayern wieder losgeht. Ob dann schon der gesuchte neue Stürmer mit dabei ist? Bei Transferfragen wird Schwegler schmallippig. Der Versuch, Elversbergs Younes Ebnoutalib zu bekommen, scheiterte, der Zweitliga-Torjäger geht künftig für Schweglers Ex-Klub Eintracht Frankfurt auf Torejagd.

„Wir haben Optionen, und das Schöne ist, dass wir gute Optionen haben“

Weil auch Mohammed Amoura (Afrika-Cup) und Jonas Wind (Oberschenkelverletzung) in Portugal und zum Start fehlen, bleibt aktuell nur Dzenan Pejcinovic als einzige gelernte Spitze. Eigentlich muss der VfL den 20-Jährigen in Lissabon in Watte packen. Wenngleich Schwegler betont: „Wir haben Optionen, und das Schöne ist, dass wir gute Optionen haben.“ Etwa Adam Daghim oder Patrick Wimmer, die auch schon mal in der Angriffsmitte gespielt haben.

Klar ist gleichwohl: ein neuer Stürmer soll kommen. Auch wenn Schwegler dies so nicht formulieren mag. „Wir haben eine top Scoutingabteilung, alle haben die Augen offen“, sagt der 38-Jährige. Aber: „Ich bin entspannt, weil ich die Qualität sehe, die wir hier haben.“

Aufsichtsrat Benaglio kommt ins Trainingslager

Qualität, die sich auch im einzigen Testspiel vor dem Bayern-Start am Dienstag (10.30 Uhr) gegen den portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora zeigen soll. Die Wolfsburger Reisegruppe soll in den nächsten Tagen noch anwachsen: VfL-Meisterkeeper und Aufsichtsrat Diego Benaglio wird in der „Stadt des Fußballs“ erwartet.

 Der VfL Wolfsburg startet in sein Trainingslager in Lissabon. Neuzugang Cleiton ist dabei zunächst nur eine Randfigur. Und ein neuer Stürmer noch nicht in Sicht. 

 

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