Beim VfL Wolfsburg steht der nächste Umbruch bevor. Doch welche Rolle spielt dann noch Peter Christiansen? Der Manager steht weiter in der Kritik, bei der Suche nach einem möglichen Nachfolger führt nach kicker-Informationen eine Spur zu Alexander Rosen.
Der Geschäftsführer arbeitet auf Bewährung
Transfers auf den letzten Drücker haben beim VfL Wolfsburg mittlerweile fast schon Tradition, das hat sich unter Geschäftsführer Peter Christiansen nicht geändert. Ganz im Gegenteil: Kamen im Sommer Jenson Seelt und Adam Daghim am letzten Tag der Wechselperiode, so legte der abstiegsgefährdete Tabellen-14. nun mit Innenverteidiger Jonas Adjetey (22, für zehn Millionen Euro vom FC Basel) und Defensivallrounder Jeanuel Belocian (20, Leihe aus Leverkusen) in den letzten Stunden des Deadline Days personell nach. Späte Deals, die nur selten Ausdruck einer zielgerichteten Kaderplanung sind, sondern in Krisenzeiten eher wie panisches Agieren auf dem Transfermarkt wirken.
Drei Neuzugänge – Offensivmann Kento Shiogai (20, für neun Millionen Euro vom NEC Nijmegen) kam schon Mitte Januar – für den Klassenerhalt, um nichts anderes geht es mehr für den VfL, der nach dem kurzen Zwischenhoch unter Neu-Trainer Daniel Bauer in die nächste Krise geraten ist. Zuletzt gab es nur vier Punkte aus den vier Partien gegen die Kellerkonkurrenz St. Pauli (2:1), Heidenheim (1:1), Mainz (1:3) und Köln (0:1), der Druck vor den nächsten beiden Spielen gegen Dortmund und in Leipzig ist schon wieder immens.
Eine negative Gesamtentwicklung, die Boss Christiansen seit Sommer 2024 nicht stoppen konnte, ganz im Gegenteil. Der Kader ist trotz der Reduktion mit aktuell 32 Spielern immer noch viel zu groß, die Zusammenstellung wirkt alles andere als stimmig. Das Klima in der Kabine ist ein Problem, es existiert keine echte Hierarchie.
Im November machte Christiansen zunächst Paul Simonis und anschließend Sebastian Schindzielorz für den Misserfolg verantwortlich, er entließ sowohl Trainer als auch Sportdirektor. Längst geht es aber auch um die Zukunft des Dänen, der noch bis Anfang 2027 unter Vertrag steht. Der 51-Jährige arbeitet auf Bewährung, eine Verlängerung gilt nahezu als ausgeschlossen. Eine denkbare Trennung im Sommer wirft die Frage auf, ob dann nicht schon jetzt ein Abschied sinnvoll wäre, damit der neue Sportdirektor Pirmin Schwegler federführend den notwendigen nächsten Umbruch vorantreiben kann.
Rosen und Schwegler kennen sich aus Hoffenheim
Kandidaten gibt es längst: Eine Rückkehr von Marcel Schäfer aus Leipzig erscheint aktuell illusorisch, Fabian Wohlgemuth steht in Stuttgart noch unter Vertrag. Eine Spur führt nach kicker-Informationen zu Alexander Rosen. Der 46-Jährige war bis 2024 als Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim tätig. Damals an Rosens Seite: Pirmin Schwegler.
Beim VfL Wolfsburg steht der nächste Umbruch bevor. Doch welche Rolle spielt dann noch Peter Christiansen? Der Manager steht weiter in der Kritik, bei der Suche nach einem möglichen Nachfolger führt nach kicker-Informationen eine Spur zu Alexander Rosen.
