Wie geht es für Köln-Talent Harchaoui weiter – und wo? 

Vor etwas mehr als zwei Jahren gehörte Fayssal Harchaoui zu den Säulen der deutschen U-17-Weltmeistermannschaft. Das Mittelfeld-Talent war heiß begehrt, verlängerte seinen Vertrag in Köln – und spielt bei den Profis immer noch keine Rolle. Deswegen könnte er den FC bald verlassen.

Zukunft des U-17-Weltmeisters ist offen

Beim knappen 1:3 gegen Inter Mailand stand er wieder mal 90 Minuten lang auf dem Rasen. U-19-Coach Stefan Ruthenbeck hatte Fayssal Harchaoui als einen von drei 2006 geborenen Spielern für das Highlight-Spiel im Müngersdorfer Stadion nominiert und auf der Zehn aufgeboten. Und Harchaoui tat, was er auch schon in den Youth-League-Duellen zuvor mit RFC Union Luxemburg und dem FC Midtjylland tat: Er lenkte, steuerte, fädelte ein. Nur die Niederlage, die konnte er nicht verhindern.

Es war Harchaouis erster Auftritt vor so einer großen Kulisse. Und vielleicht bleibt es vorerst auch sein letzter. Während in der Bundesliga zuletzt die 2007 und 2006 geborenen Eigengewächse Fynn Schenten und Youssoupha Niang debütierten und gemeinsam vor Harchaoui auch in der Youth League stürmten, bleibt die Tür zu den Profis für den Mittelfeldspieler bislang verschlossen. Und dass Köln im Winter-Transferfenster mit Felipe Chavez einen ebenfalls 2007 geborenen Mann für die Mitte vom FC Bayern auslieh, dürfte Harchaouis Perspektiven weiter verschlechtern.

Die Wege könnten sich trennen

Dabei wurde sein Vertrag erst im Sommer 2024 „langfristig“ verlängert. Aber während manch anderer Weltmeister-Kollege von 2023 inzwischen im Profifußball angekommen ist, stehen für Harchaoui erst 17 Einsätze in der Regionalliga-West für die U 21 der Kölner in der Statistik. Und nicht einmal eine Kadernominierung bei den Profis.

Und das, während Cheftrainer Lukas Kwasniok quasi permanent Talente bei den Profis vorspielen lässt und betont, die Tür stehe für die Youngster weit offen. Nicht ausgeschlossen ist deshalb, dass er doch noch bei Kwasniok vorspielen darf. „Da haben sich zwei, drei Jungs auf meinem Zettel verewigt. Wie lange sie darauf bleiben, liegt an ihnen“, sagte der 44-Jährige nach dem Inter-Spiel.

Harchaoui aber gehörte zuletzt nicht zu den Akteuren, die „oben“ mittrainierten. Gut möglich ist deshalb, dass sich seine Wege und die des 1. FC Köln im kommenden Sommer trennen. Womöglich leihweise, vielleicht auch endgültig. Der 20-Jährige hatte sich zuletzt auch wegen der Youth-League-Auftritte noch nicht anderweitig orientiert. Bleibt Harchaoui in der zweiten Reihe, dürfte sich das entsprechend ändern.

Dann hätte auch der zweite der beiden Kölner U-17-Weltmeister den Sprung zu den Profis nicht am Geißbockheim geschafft. Bereits im vergangenen Sommer verließ Justin von der Hitz den FC in Richtung 1. FC Nürnberg. Ein Profispiel steht für den Außenbahnspieler noch nicht in der Statistik – aber immerhin fünf Profi-Kader-Nominierungen in der 2. Liga.

 Vor etwas mehr als zwei Jahren gehörte Fayssal Harchaoui zu den Säulen der deutschen U-17-Weltmeistermannschaft. Das Mittelfeld-Talent war heiß begehrt, verlängerte seinen Vertrag in Köln – und spielt bei den Profis immer noch keine Rolle. Deswegen könnte er den FC bald verlassen. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wettanbieter
Wyns

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Betista

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Vegasino

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

RichRoyal

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Costa Rica

WinRolla

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Anjouan