Werner verzichtet auf Schiri-Schelte: „Wir kriegen wöchentlich einen Anruf“ 

RB Leipzig kriegt einfach keine Konstanz in seine Ergebnisse und ist durch ein 2:2 gegen Wolfsburg wieder aus den Top 4 gerutscht. Ole Werner beschäftigte nach Abpfiff auch erneut eine Schiedsrichter-Entscheidung.

Finkgräfe selbstkritisch nach Startelf-Debüt

Chancen waren genug da, doch RB Leipzig verpasste zum Abschluss des 22. Spieltags den zweiten Bundesliga-Sieg in Serie. Den erst vom VfB Stuttgart zurückeroberten vierten Platz mussten die Sachsen durch ein 2:2 gegen Wolfsburg wieder an die Schwaben abgeben.

Entsprechend ernüchtert fiel das Fazit von Brajan Gruda aus. „Natürlich ist unser Anspruch, die drei Punkte mitzunehmen“, unterstrich der Winter-Neuzugang, der mit Tor und Vorlage überzeugt hatte, am DAZN-Mikrofon. „Meiner Meinung nach kassieren wir das erste und zweite Gegentor etwas unnötig.“

Die Punkteteilung sei am Ende „bitter“, weswegen Gruda auch eine Szene aus der ersten Hälfte herauskramte. RB-Stürmer Conrad Harder war nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden gegangen – doch die Leipziger forderten vergeblich Elfmeter. Nach Ansicht der Zeitlupe haderte Gruda: „Für mich ist es ein Elfer und ich frage mich, warum man den nicht gibt.“

„Das bringt uns allen nichts.“ (Ole Werner über Anrufe der Schiedsrichter)

Die gleiche Frage stellte sich offensichtlich auch sein Trainer. Etwas ungläubig lächelte Ole Werner im Interview und begann auf Nachfrage seine Ausführungen: „Ich kann mich jetzt hier wieder hinstellen und wieder über die Jungs (die Schiedsrichter, Anm. d. Red.) reden. Wir kriegen derzeit wöchentlich immer nach den Spieltagen Anrufe von den Schiedsrichterkollegen, in denen sie sich dann für irgendwas entschuldigen.“

Das sei zwar nicht nötig, „weil sie machen es ja nicht absichtlich“. Dennoch habe RB aktuell Pech mit den Schiedsrichtern. „Morgen klingelt dann wieder das Telefon. Das bringt uns allen nichts“, stellte Werner klar.

Deutlich mehr beschäftigte ihn aber der Auftritt seiner Mannschaft, der sich grundsätzlich hatte sehen lassen können. „Der Leistung entsprechend ist das Remis nicht, weil das hätten drei Punkte sein müssen, aber dafür musst du genauer im Torabschluss sein. Das waren wir heute speziell in der ersten Halbzeit nicht“, brachte Werner das Hauptproblem auf den Punkt. „Ich glaube, bevor es dann ein offeneres Spiel wird, müssen wir schon in Führung liegen – und zwar deutlich.“

„Mit das beste Spiel, das wir jetzt in den letzten Wochen hatten“

Generell könne er seinem Team „keinen Vorwurf machen“. Einzig der Umgang mit Chancen sei aktuell das große Manko. „Ich glaube, das war vielleicht sogar mit das beste Spiel, das wir jetzt in den letzten Wochen hatten.“ Die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor mache in der Spitzengruppe der Bundesliga gerade den Unterschied. Weiter oben seien Teams, „die jetzt auch nicht immer die Sterne vom Himmel spielen, aber deutlich effektiver als wir sind“.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebte derweil Max Finkgräfe bei seinem Startelf-Debüt für die Leipziger. Der Vertreter des gelbgesperrten Kapitäns David Raum hatte „sehr viel Spaß“, musste aber auch Lehrgeld bezahlen. Beim ersten Gegentreffer machte der ehemalige Kölner keine wirklich glückliche Figur. Adam Daghim sei nur „ein einziges Mal“ im Spiel an Finkgräfe vorbeigezogen „und umso ärgerlicher ist es dann, dass direkt daraus ein Tor resultiert“. Selbstkritisch fügte er an: „Und ich sehe natürlich auch sehr schlecht aus.“

„Ich war mit ihm sehr zufrieden, gerade wenn man bedenkt, dass er dieses Jahr noch nicht so gespielt hat.“ (Ole Werner über Max Finkgräfe)

Werner sah in Finkgräfe keineswegs den Alleinschuldigen: „Er hat das erste Mal von Beginn für uns auf dem Platz gestanden, 90 Minuten, und es, wie ich finde, defensiv sehr, sehr aufmerksam gemacht mit Ausnahme der einen Situation vor dem 0:1. Wobei das jetzt auch nicht er alleine ist, sondern wir da mit mehreren Leuten in der Nähe sind und die Situation klären können. Ich war mit ihm sehr zufrieden, gerade wenn man bedenkt, dass er dieses Jahr noch nicht so gespielt hat.“

Das große Problem war am Ende mal wieder nur das Ergebnis. Und solche fährt der kommende Gegner Dortmund aktuell reihenweise ein.

 RB Leipzig kriegt einfach keine Konstanz in seine Ergebnisse und ist durch ein 2:2 gegen Wolfsburg wieder aus den Top 4 gerutscht. Ole Werner beschäftigte nach Abpfiff auch erneut eine Schiedsrichter-Entscheidung. 

 

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