Welche Bundesliga-Rekorde 2026 wackeln 

Der FC Bayern nimmt im neuen Jahr zahlreiche Bestmarken ins Visier. Aber auch die Liga steuert auf einzigartige Zahlen zu.

Kanes Jagd und Vierfach-Sinnbild Culbreath

Dass die Bundesliga 2025/26 in vielerlei Hinsicht auf Rekordkurs ist, hat auch ein wenig mit Montrell Culbreath zu tun. Der 18-jährige Leverkusener wurde zum Jahresabschluss in Leipzig in der 77. Minute für Martin Terrier eingewechselt und schloss einen Konter der Werkself in der siebten Minute der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand ab.

Treffsichere Teenies auf den Spuren von Havertz und Sancho

Zum einen steht das Bayer-Talent exemplarisch für die Torflut durch Teenager im zweiten Halbjahr 2025. Culbreaths Premiere war bereits der 38. Treffer eines Spielers unter 20 Jahren in dieser Spielzeit. Das sind schon jetzt zehn mehr als in der gesamten Vorsaison. Nur noch 14 Treffer fehlen, um die Bestmarke aus der Saison 2018/19 einzustellen. Damals brachten Talente wie Kai Havertz und Jadon Sancho 52-mal den Ball im gegnerischen Kasten unter.

Zweitens sorgte Culbreath für den 35. Treffer in der Nachspielzeit. Einen Tag später legte Harry Kane noch Nummer 36 nach. Auch diese Anzahl ist schon jetzt mit Abstand Hinrundenrekord. Dass die Saisonbestmarke von 64 Treffern nach Ablauf der 90. Minute aus den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 bei noch 19 verbleibenden Spieltagen übertroffen wird, ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Allein der 1. FC Köln war siebenmal in der Nachspielzeit erfolgreich und hat damit gute Chancen, den Liga-Rekord des BVB aus der Saison 2018/19 zu knacken, als dieser zehnmal nach Ablauf der regulären Spielzeit noch jubeln durfte.

So viele Auswärtssiege wie in der Rekordsaison 2019/20

Drittens brachte Culbreath den 44. Auswärtssieg in dieser Spielzeit unter Dach und Fach. Mit dem Münchner 4:0 in Heidenheim waren es letztlich vor Weihnachten 45 Dreier in der Fremde. 2019/20, als mit 115 Dreiern auf fremden Plätzen der Saisonrekord aufgestellt wurde, war es zu diesem Zeitpunkt ebenfalls so viele. Damals nahmen die Erfolge der Gastmannschaften im letzten Saisondrittel allerdings deutlich zu. Das hatte seinen Grund: Angesichts der Corona-Pandemie wurden damals alle Partien ab dem 26. Spieltag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Der Heimvorteil nahm daraufhin signifikant ab.

Zurück zu Culbreath, der zu guter Letzt auch die Anzahl der Joker-Tore auf einen neuen Höchstwert schraubte. Der Treffer des Leverkusener Eigengewächses war das 76. Tor eines Einwechselspielers in dieser Saison. Die alte Bestmarke nach 15 Spieltagen lag bei 71 Joker-Toren und stammt aus der Saison 2018/19. Der Saisonrekord wurde 2022/23 aufgestellt, als die Spieler, die von der Bank kamen, zusammengenommen für 151 Tore verantwortlich waren. Auch diese Bestmarke wackelt.

Allein dem FC Bayern glückten 2025/26 schon neun Joker-Tore. Behält der Tabellenführer sein Tempo bei, winkt ein neuer Höchstwert. Mehr als 17 Tore durch Einwechselspieler erzielte noch keine Mannschaft.

Welche Bestmarken knacken die Bayern noch?

Ohnehin sind die Bayern in dieser Saison prädestiniert dafür, in die Annalen einzugehen und Rekorde zu pulverisieren. Mit 41 Punkten und 55:11 Toren weisen sie die beste Bilanz eines Teams nach 15 Spieltagen auf. Es gilt, die Ausbeute aus der Saison 2012/13 zu übertreffen, als die Mannschaft unter Jupp Heynckes am Ende 91 Zähler auf der Habenseite hatte.

Ein etwas leichteres Unterfangen dürfte es für den amtierenden Meister sein, den eigenen Torrekord aus der Saison 1971/72 zu toppen. Damals hatte der FCB nach 15 Spieltagen „nur“ 36-mal getroffen. In den restlichen 19 Partien schossen Gerd Müller, Uli Hoeneß und Co. dann alles kurz und klein. Am Ende standen 101 Tore auf dem Konto.

In jener Saison erreichte Müller als erster Spieler auch die 40-Tore-Marke. Es sollte 49 Jahre dauern, bis Robert Lewandowski einen neuen Bestwert aufstellte. Nach 15 Spieltagen waren Lewandowski damals 20 Treffer gelungen und damit einer mehr als Kane in dieser Spielzeit. Polens Superstar wurde 2020/21 auf dem Weg zur Rekordmarke jedoch noch von einer Bänderverletzung im Frühjahr ausgebremst, die ihn fünf Spiele kostete.

Sollte Kane seinen aktuellen Schnitt beibehalten, käme der englische Nationalspieler am 16. Mai auf 43 Treffer. Ob er sich aufhalten lässt, wird 2026 zeigen. Dass die Bayern in vielerlei Hinsicht auf Rekordkurs sind, hat jedenfalls sehr viel mit Kane zu tun.

 Der FC Bayern nimmt im neuen Jahr zahlreiche Bestmarken ins Visier. Aber auch die Liga steuert auf einzigartige Zahlen zu. 

 

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