Warum wurde El Mala nicht früher eingewechselt? Kwasniok erklärt sich 

Der 1. FC Köln musste sich nach einem schwachen Auftritt beim FC Augsburg geschlagen geben. Die Hilfe von Shootingstar Said El Mala kam dabei zu spät, wäre laut Trainer Lukas Kwasniok aber auch nicht früher möglich gewesen.

0:2-Pleite in Augsburg

Der 1. FC Köln befindet sich nach der nächsten Pleite weiter in einer Ergebniskrise. Beim 0:2 bei formstarken Augsburgern waren die Geißböcke oftmals viel zu harmlos und standen am Ende bereits das achte Mal in Serie ohne eigenen Sieg in der Fremde da. „Wir haben immer das Gefühl, gewinnen zu können, aber de facto ist es so, dass wir zu viel nicht gewinnen. Wir holen zu wenige Punkte“, resümierte Lukas Kwasniok daher nach der Partie am Mikrofon von Sky und legte nach: „Wir haben jetzt in den letzten vier Spielen nur einen Punkt geholt, das ist dann zu wenig, wenn du dich unten absetzen willst.“

Auch wenn es für einen Aufsteiger nicht überraschend sei, ist der Abstiegskampf bittere Realität. Zwar trennt noch eine Lücke von vier Zählern den Effzeh auf Rang 12 von Tabellenplatz 16, doch die Verfolger müssen alle erst noch spielen. Da sich nur Bremen und Heidenheim gegenseitig Punkte wegnehmen, könnte es eng werden.

„Heute wäre ein Sieg völlig vermessen gewesen“, gestand Kwasniok nach einer Partie, in der die Geißböcke offensiv eigentlich nur zweimal richtig gefährlich und sonst vieles schuldig geblieben waren. Dennoch vermisst es der Coach, in solchen Spielen zumindest einen Punkt mitzunehmen: „Ich glaube aber schon, dass du hier einen Punkt entführen kannst. Das sind so die Momente, denen wir hinterherlaufen.“

Früherer El-Mala-Einsatz „war unmöglich“

Es hilft aber auch nicht wirklich, dass der 44-Jährige erneut in seiner Startelf rotieren musste. Nach dem 2:2 gegen Champions-League-Aspirant Hoffenheim gesellten sich in der Woche vor dem Spiel in Augsburg noch Joel Schmied und Sebastian Sebulonsen mit ihren Muskelverletzungen zum ohnehin prall gefüllten Kölner Lazarett hinzu. Doch besonders schmerzte wohl, dass Said El Mala, gegen die TSG noch Torschütze und Vorlagengeber von Ragnar Aches Traumtor per Fallrückzieher, ebenfalls nach muskulären Beschwerden im Training nur auf der Bank saß.

Nicht wenige fragten sich daher, warum der Shootingstar einer ideenlosen Kölner Offensive nicht bereits früher helfen durfte – er wurde erst in der 66. Minute eingewechselt. Kwasniok betonte, dass er froh war, überhaupt auf seinen Ausnahmespieler zurückgreifen zu können: „El Mala früher zu bringen, war unmöglich. Ich war happy, dass er uns heute zur Verfügung stand, alles andere wäre verantwortungslos. Eine halbe Stunde war das Maximum der Gefühle. Er hat diese Woche einfach nicht trainiert und keinen Sprint gezogen.“

Kwasniok könne zwar verstehen, „dass man sich das wünscht. Aber diesen Wunsch konnte ich auch uns selbst nicht erfüllen“. Er und sein Team hätten schließlich auch eine Verantwortung gegenüber dem Spieler. Ohnehin bringt es wohl niemandem etwas, wenn der Topscorer (12) wegen des kurzfristigen Erfolges danach noch länger ausfiele. Besonders dann nicht, wenn der Effzeh ob der Tabellenkonstellation und der nächsten Aufgaben vor entscheidenden Wochen steht, die man mit viel Energie und Kampfgeist angehen möchte.

BVB vor der Brust

„Wir wissen, dass wir nicht mit Fußball, sondern mit anderen Tugenden glänzen müssen“, blickte daher Luca Waldschmidt in die Zukunft, in der der nächste Gegner zum Topspiel des 25. Spieltags Borussia Dortmund heißt. „Da hast du nichts zu verlieren. Und dann müssen wir mal gegen einen der Großen punkten, auch wenn uns das bisher nicht so richtig gelungen ist“, gibt Kwasniok die Marschroute vor. „Irgendwann ist immer das erste Mal.“

 Der 1. FC Köln musste sich nach einem schwachen Auftritt beim FC Augsburg geschlagen geben. Die Hilfe von Shootingstar Said El Mala kam dabei zu spät, wäre laut Trainer Lukas Kwasniok aber auch nicht früher möglich gewesen. 

 

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