Wahl sieht eine Messlatte und ein Grund zur Warnung 

Hauke Wahl gehört seit seiner Ankunft auf St. Pauli im Sommer 2023 zu jenen Profis, die sich immer stellen und vor allem auch zu denen, die mit ihren Analysen regelmäßig den Kern benennen. Nach dem achtbaren 1:3 in München fordert der Verteidiger, dass der gezeigte Auftritt die neue Messlatte ist.

St. Paulis Verteidiger nach München: „Das dürfen wir nicht mehr unterbieten“

Hauke Wahl hatte schon inmitten des Traumstarts in die laufende Saison mit sieben Punkten aus drei Partien gewarnt, dass die neuformierte Mannschaft in der Arbeit gegen den Ball noch nicht auf dem Vorjahres-Niveau sei und müsste sich nach dem Totalabsturz der jüngsten Wochen bestätigt sehen. Seit zwei Wochen, angefangen mit dem 1:2 in Freiburg, aber sieht der gebürtige Hamburger Entwicklungsschritte in die richtige Richtung. Den Vortrag vom Wochenende wertet er als Bestätigung, warnt jedoch gleichzeitig davor, sich darauf zu verlassen, dass nun zwangsläufig wieder alles gut werde.

„Die nächsten Spiele werden und dürfen nicht so sein“

Wahl wertet die Partie beim FC Bayern, vor deren Anpfiff in der Öffentlichkeit lediglich über die Höhe des Resultats gerätselt wurde, als „wieder einen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Seit Freiburg und auch dem Spiel gegen Union (0:1) sehe ich eine Entwicklung. Dennoch haben wir aus diesen drei Spielen null Punkte geholt und müssen ehrlich sein: In der Allianz Arena ist es leicht, Leidenschaft an den Tag zu legen und eklig zu sein.“

Der 31-jährige Verteidiger fordert deshalb mit Blick auf die kommenden Aufgaben: „München darf kein Ausreißer gewesen sein, wir müssen das jetzt Woche für Woche abliefern. Anders können wir nicht in der Liga bleiben.“ Wahl weist gleichzeitig darauf hin, dass das Gezeigte einerseits der Maßstab sein müsse, andererseits die Art und Weise auch nicht als Blaupause für die anstehenden Aufgaben geeignet sei. „Die Leidenschaft, die wir auf den Platz gebracht haben, muss die Messlatte sein, die wir nicht mehr unterbieten dürfen. Dennoch wissen wir auch, dass die nächsten Spiele nicht so sein werden und so sein dürfen.“

Wahl will damit ausdrücken: Jene Hingabe und Fokussierung für die Defensivarbeit, die reichte, den Bayern das Leben schwer zu machen, wird in Zukunft noch nicht langen, um selbst wieder Spiele zu gewinnen. Genau darum geht es in den kommenden beiden Auswärtspartien, am Dienstag im Pokal in Mönchengladbach und am darauffolgenden Sonntag in Köln, noch mehr aber in den dann anstehenden Kellerduellen gegen Heidenheim und in Mainz.

Insbesondere vom Ausgang der letzten beiden Partien vor der Winterpause wird auch abhängen, ob während der Feiertage am Millerntor die Personalie Alexander Blessin diskutiert wird. Wahl sagt: „Die Trainerdiskussion führen Öffentlichkeit und Medien, nicht wir.“ Er findet: „Wir hatten in München einen super Matchplan vom Trainerteam.“ Dieser brachte St. Pauli und Blessin viele Komplimente ein. Bis zum Jahresende aber muss er auch wieder zu Punkten führen.

 Hauke Wahl gehört seit seiner Ankunft auf St. Pauli im Sommer 2023 zu jenen Profis, die sich immer stellen und vor allem auch zu denen, die mit ihren Analysen regelmäßig den Kern benennen. Nach dem achtbaren 1:3 in München fordert der Verteidiger, dass der gezeigte Auftritt die neue Messlatte ist. 

 

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