Zum Saisonendspurt lichtet sich das Lazarett bei Bayer. Während Lucas Vazquez wieder im Teamtraining steht, arbeitet Jarell Quansah individuell an seiner schnellen Rückkehr. Gerade der Engländer wäre für die Werkself schon in Dortmund wichtig.
Verteidiger trainiert individuell
Vor den letzten sechs Spieltagen steht Bayer 04 in der Liga unter Zugzwang. Doch dafür kann Trainer Kasper Hjulmand zur Crunchtime bald auf die größten Teile seines Kaders zurückgreifen. So sollte der rechte Mittelfeldspieler Lucas Vazquez nach seiner langwierigen Wadenverletzung am Samstag beim Spiel in Dortmund wieder zum Leverkusener Aufgebot gehören. Trainiert der Spanier doch bereits wieder voll mit der Mannschaft.
So weit ist Jarell Quansah zwar noch nicht. Dennoch hofft man bei Bayer, dass der englische Nationalspieler ebenfalls in Dortmund sein Comeback feiern könnte. Am Dienstag trainierte der Innen- und Rechtsverteidiger aber noch individuell. Doch an der von Hjulmand in der vergangenen Woche geäußerten Aussicht, dass Quansah im Westfalenstadion wieder einsatzbereit sein kann, hat dies nichts geändert.
Trotz Adeyemis Ausfall wird Quansahs Speed benötigt
Eine Rückkehr des 23-Jährigen wäre für Bayer 04 enorm wichtig. Schließlich ist der Verlust von Quansahs Topspeed in der Leverkusener Abwehrkette schwer bis nicht aufzufangen. Sowohl Loic Badé als auch Robert Andrich, die deshalb auch zentral in einer Dreierkette ihre beste Position in der Abwehr haben, sind ohnehin keine Sprintertypen. Und selbst Edmond Tapsoba, Bayers verlässlichster Innenverteidiger in dieser Saison, kann bei Quansahs Bundesliga-Topspeed von 35,08 km/h nicht mithalten.
Beim Spiel beim BVB wird Schnelligkeit in der letzten Linie ein besonders wichtiger Faktor werden. Auch wenn Dortmunds Sprinter Karim Adeyemi (35,78 km/h), der beim 2:0-Sieg in Stuttgart die fünfte Gelbe Karte sah, gesperrt fehlen wird. Doch Maximilian Beier (35,37 km/h) bewegt sich in ähnlichen Geschwindigkeitsdimensionen, sodass Hjulmand sicherlich gerne auf Quansahs Schnelligkeit zurückgreifen würde.
Unabhängig von Dreier- oder Viererkette wäre Quansahs Comeback hilfreich
Und das unabhängig, ob Leverkusen wie in der zweiten Hälfte beim 6:3-Sieg gegen Wolfsburg mit einer klaren Viererkette verteidigt, oder mit einer Mischform, die situativ zwischen Vierer- und Fünferabwehr changiert. Quansahs flinke Füße wären bei Bayers Prüfung in Dortmund in jedem Fall ein hilfreicher Faktor.
Zum Saisonendspurt lichtet sich das Lazarett bei Bayer. Während Lucas Vazquez wieder im Teamtraining steht, arbeitet Jarell Quansah individuell an seiner schnellen Rückkehr. Gerade der Engländer wäre für die Werkself schon in Dortmund wichtig.
