Völler staunt über VfB – und wagt WM-Kader-Prognose 

Sieben DFB-Nationalspieler standen in der Startelf des VfB Stuttgart, die Leverkusen am Samstag auseinandernahm. Rudi Völler war beeindruckt – auch von zwei Abschlüssen.

Coup mit sieben DFB-Nationalspielern

Auch wenn er nicht mehr für die Werkself arbeitet, ist Rudi Völler regelmäßig bei Heimspielen von Bayer 04 Leverkusen im Stadion. Insofern hatte das Urteil, das er nach der 1:4-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am Samstagabend traf, durchaus Gewicht.

„Die ersten 20, 25 Minuten waren außergewöhnlich“, staunte der DFB-Sportdirektor im Sport1-Doppelpass. „Ich habe in den letzten Jahren in Leverkusen selten eine Mannschaft gesehen, die so gespielt hat.“

Mit einer 4:0-Pausenführung legte der VfB die Grundlage für den ersten Sieg gegen Bayer 04 seit 2018, wobei die Schwaben Völlers Ansicht nach bei der Misere zu schlecht wegkommen: „Selbst in dem Top-Jahr vor zwei Jahren, als Leverkusen alles an die Wand gespielt hat, waren die Stuttgarter die Einzigen, die in beiden Spielen auf Augenhöhe gespielt haben.“

Nicht nur Undav und Leweling sendeten Signale an Nagelsmann

Davon konnte am Samstag keine Rede sein. „Wie aus einem Guss“ erlebte nicht nur Trainer Sebastian Hoeneß seine Mannschaft beim ersten Auftritt 2026, der für einige Beteiligte auch ein Fingerzeig in Richtung Bundestrainer Julian Nagelsmann war. Gleich sieben Spieler der Stuttgarter Startelf absolvierten bereits A-Länderspiele für Deutschland.

Vor allem Deniz Undav (ein Tor, zwei Assists) und Jamie Leweling (zwei Tore) setzten Ausrufezeichen, doch auch Chris Führich (Vorlage zum 4:0), Maximilian Mittelstädt (Elfmetertor zum 2:0) und Josha Vagnoman (Elfmeter herausgeholt) sammelten Scorerpunkte. Im Zentrum ordnete Angelo Stiller wie gewohnt das Geschehen, während Alexander Nübel kurz nach dem 2:0 den Anschlusstreffer per Reflex verhinderte.

Für die „schon sehr, sehr gute“ Leistung von Undav und Leweling nannte Völler exemplarisch das Führungstor, bei dem Leweling einen Steckpass seines Teamkollegen perfekt verwertet hatte. „Dieser Pass von Undav war schon top und genau im richtigen Moment gespielt. Dass Jamie den Ball dann noch einmal mitgenommen hat, war genau die richtige Bewegung, deshalb konnte Flekken im Tor nicht so reagieren, wie er es gerne gehabt hätte. Das hat er toll gemacht.“ Ähnlich begeistert war er vom 4:0, bei dem Undav nach einem „sensationellen“ Führich-Zuspiel bedrängt von Robert Andrich „nicht zu schnell abgeschlossen, sondern auf den besten Moment“ gewartet habe.

Völler: „Es werden nicht alle sieben mitfahren“

Nachdem Nagelsmann im November nur noch Nübel und Leweling eingeladen hatte, freut sich Völler über die Reaktion der VfB-Fraktion. „Das ist ein gutes Zeichen. Ich finde es schön und gut so, dass es diesen Konkurrenzkampf gibt.“ Seine WM-Kader-Prognose: „Es werden nicht alle sieben mitfahren, da lehne ich mich mal weit aus dem Fenster. Aber der eine oder andere wird wahrscheinlich schon dabei sein.“

Wichtig sei nun, „diese Form beizubehalten, auch zu einem späteren Zeitpunkt. Es ist noch ein halbes Jahr hin.“ Ende März, bei der finalen Länderspielphase vor der WM Ende, werde „sich schon das eine oder andere herauskristallisieren, wer dabei sein könnte“. Seine klare Ansage an Undav, Leweling & Co.: „Weiter so!“

 Sieben DFB-Nationalspieler standen in der Startelf des VfB Stuttgart, die Leverkusen am Samstag auseinandernahm. Rudi Völler war beeindruckt – auch von zwei Abschlüssen. 

 

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