Bei Union Berlin wurde Angreifer Marin Ljubicic zuletzt gar nicht mehr berücksichtigt, nun soll der 23-Jährige verliehen werden.
Kroate noch ohne Einsatz
Beim Trainingsauftakt am Freitag nach zweiwöchiger Unterbrechung begrüßte Union Berlins Trainer Steffen Baumgart bei winterlichen Wetterbedingungen alle 28 Akteure aus dem Kader. Mit von der Partie war also auch Marin Ljubicic, der bis dato noch keinen neuen Verein gefunden hat.
Der Stürmer, der erst vor einem Jahr vom österreichischen Erstligisten LASK gekommen war, stand in der Hinserie keine einzige Minute auf dem Platz, wurde in den vergangenen vier Spielen schon gar nicht mehr berücksichtigt und soll daher Spielpraxis bei einem anderen Verein sammeln. „Es ist natürlich so, dass es nicht so gelaufen ist, wie er sich das vorstellt. Das Thema hatten wir auch schon im Sommer. Wir haben ihm gesagt, dass es sinnvoll ist, woanders Spielpraxis zu sammeln“, sagte Sportchef Horst Heldt.
Im Sommer kam kein Leihgeschäft zustande, unter anderem Klubs aus Österreich hatten Interesse signalisiert. Nun soll es dann im zweiten Anlauf funktionieren. Bis zum 2. Februar hat Union Berlin Zeit, einen Abnehmer für den 23-Jährigen zu finden. „Das ist ein Thema, mit dem wir uns sicher beschäftigen werden. Es gibt auch schon lose Gespräche mit Interessenten, da müssen wir schauen, dass wir ihn zum Spielen bringen und das wird im Januar dann sicher so sein“, sagte Heldt weiter.
Eigengewächs Preu ebenso ein Leihkandidat
Mit Innenverteidiger Oluwaseun Ogbemudia (Leihe zum Drittligisten Waldhof Mannheim) wurde bereits ein Akteur woanders geparkt. Neben Ljubicic dürfte auch Eigengewächs David Preu ein Kandidat für ein Leihgeschäft sein. „Wir werden das alles situativ abarbeiten. Wir treffen mit den Spielern zusammen eine Entscheidung, was sinnvoll ist und was sie für die Weiterentwicklung brauchen – das haben wir schon getan und jetzt schauen wir, dass wir das umgesetzt bekommen“, sagte Heldt weiter. In den kommenden Tagen und Wochen dürfte also noch ein wenig Transferaktivität bei Union herrschen.
Bei Union Berlin wurde Angreifer Marin Ljubicic zuletzt gar nicht mehr berücksichtigt, nun soll der 23-Jährige verliehen werden.
