Syndesmoseriss: Rössing-Lelesiit-Diagnose verändert die HSV-Pläne 

Die dauerhaften Schmerzen an der Achillessehne von Jean-Luc Dompé sind schon lange die Achillesferse des HSV. Jetzt fällt mit Alexander Rössing-Lelesiit auch noch sein erster Ersatzmann monatelang aus. Der offensivschwache Aufsteiger benötigt personellen Nachschlag.

Dompé-Ersatz fällt lange aus

Der Derby-Plan von Merlin Polzin war so offensichtlich wie nachvollziehbar. Gegen Mönchengladbach (0:0) hatte er seinen Mittelstürmer Robert Glatzel nach Verletzungspause erst in der Schlussphase gebracht, zu einem Zeitpunkt, da Jean-Luc Dompé, seit Monaten nicht im Vollbesitz seiner Kräfte, bereits nicht mehr auf dem Feld war. Auf St. Pauli wollte Hamburgs Trainer seinen besten Flankengeber und den potenziell besten Abnehmer zusammen auf dem Platz haben und ließ deshalb Alexander Rössing-Lelesiit starten – doch der Norweger wirkte nur kurz mit und fällt nun lange aus.

Nach einem Foul von Adam Dzwigala in der Anfangsphase hatte der 19-Jährige einen Comeback-Versuch gestartet, musste kurz darauf aber doch raus. Der Norweger war am Knöchel erwischt worden, dadurch hatte sich auch das Knie sichtbar verdreht. Das Kniegelenk aber blieb letztlich unversehrt, dafür ist die Syndesmose im rechten Sprunggelenk gerissen. Eine monatelange Pause ist damit gewiss, auch das vorzeitige Saisonende droht. Am Montag wollen die HSV-Mediziner nach weiteren Untersuchungen entscheiden, ob das vor einem Jahr verpflichtete Offensiv-Juwel operiert werden muss.

In der Offensive soll nun personell nachgerüstet werden

Für den HSV ist schon vor dieser finalen Entscheidung über die weitere Vorgehensweise bei Rössing-Lelesiit klar: In der Offensive muss, angesichts des ständigen Fragezeichens hinter Dompé, nachgelegt werden – im Idealfall mit einem vielseitig einsetzbaren Angreifer, der nicht auf eine Position festgelegt ist. Bedarf, dass hat die Nullnummer im Derby abermals gezeigt, hatte schon vor der niederschmetternden Diagnose bei Rössing-Lelesiit bestanden.

„Wir müssen im letzten Drittel besser und vor allem zwingender werden“, sagt Keeper Daniel Heuer Fernandes angesichts der lange demonstrierten Überlegenheit, die am Millerntor jedoch nur zu einer mickrigen Torchance geführt hatte. Und die verbuchte bezeichnenderweise Innenverteidiger Luka Vuskovic nach einem Eckball. Nur, wie soll der HSV besser werden?

„Es ist ein Thema, dass wir gefährlicher werden müssen“, räumt auch Polzin ein und sagt: „Wir arbeiten extrem eng zusammen mit der Scouting-Abteilung, Claus Costa und Eric Huwer. Wir sind eng im Austausch. Wir werden gute Lösungen für den HSV finden, damit wir am Ende der Saison unsere Ziele erreichen.“ Das ist weit mehr als nur eine Andeutung, dass die Fahndung nach neuem Offensiv-Personal auf Hochtouren läuft. Erst recht nach dem nun feststehenden Ausfall einer wertvollen Flügel-Alternative.

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