Im Heimspiel gegen Gladbach zog sich Rasmus Kristensen eine Verletzung im Sprunggelenk zu. Mittlerweile steht fest, dass der Frankfurter Rechtsverteidiger an der Syndesmose operiert werden muss – damit droht das vorzeitige Saison-Aus.
Neue Chance für Baum
Die Spielzeit 2025/26 entwickelt sich für Rasmus Kristensen zu einer wahren Seuchensaison. Schon am 3. Spieltag hatte er sich beim Auswärtsspiel in Leverkusen eine muskuläre Oberschenkelverletzung zugezogen und fünf Pflichtspiele verpasst. Vor einem Monat erlitt er in Bremen einen Nasenbeinbruch, der ihn allerdings nicht stoppte: Kristensen biss auf die Zähne und spielte fortan mit Maske.
Jetzt geht es nicht mehr weiter. Wegen einer Syndesmose-Verletzung muss Kristensen unters Messer. Zuerst hatte die Bild berichtet, dass Kristensen operiert werden muss. Höchstwahrscheinlich wird er in dieser Saison nicht mehr auflaufen können. Damit steht er auch der dänischen Nationalmannschaft in den WM-Play-offs gegen Nordmazedonien nicht zur Verfügung.
Job-Sharing bei Kalimuendo und Burkardt?
Bei der Eintracht jagt in diesen Tagen eine Hiobsbotschaft die nächste. Erst in der vergangenen Woche hatte sich Innenverteidiger Arthur Theate am Meniskus verletzt – der belgische Nationalspieler fällt bis Ende März aus. An diesem Dienstag gab die Eintracht bekannt, dass sich Ansgar Knauff einer Operation im Bauchbereich unterziehen musste. Auch der Flügelspieler wird viele Wochen ausfallen. Ebenfalls auf der Verletztenliste stehen Can Uzun (Oberschenkelverletzung), Younes Ebnoutalib (Innenbandverletzung im Knie) und Michy Batshuayi (Mittelfußbruch).
Doch es gibt auch positive Meldungen. Jonathan Burkardt und Arnaud Kalimuendo standen am Mittwoch auf dem Trainingsplatz. Letzterer war gegen Gladbach auf die Schulter gefallen, hatte sich dabei aber keine strukturelle Verletzung zugezogen. Offen ist, ob er die komplette Einheit absolvieren konnte. Als um 11.36 Uhr das Aufwärmprogramm beendet war, machte Trainer Albert Riera die Schotten dicht – die Journalisten wurden vom Ordnungsdienst weggeschickt.
Burkardt hätte nach seiner langwierigen Wadenverletzung bereits gegen Gladbach in den Kader zurückkehren sollen, doch wegen einer Erkältung musste er sein Comeback noch einmal verschieben. Am Samstag in München dürfte er wieder zur Verfügung stehen. Möglicherweise setzt Riera im Angriff auf ein Job-Sharing-Modell, indem er Burkardt und Kalimuendo jeweils eine Halbzeit gibt.
Startet Eigengewächs Baum jetzt durch?
In der Abwehr ist zu erwarten, dass Elias Baum in den kommenden Wochen verstärkt in den Fokus rücken wird. Der Rechtsverteidiger erlebt ebenfalls eine schwierige Spielzeit. Zu Saisonbeginn schenkte ihm Ex-Trainer Dino Toppmöller kein Vertrauen, im Oktober zog er sich bei der U-21-Nationalmannschaft eine Muskelverletzung zu und kurz vor Weihnachten erlitt er in Hamburg eine Innenbandverletzung im Knie – ausgerechnet in seinem ersten Saison-Einsatz.
In den kommenden Wochen dürfte Baum vermehrt zum Zug kommen. Das 20-jährige Eigengewächs gilt weiterhin als großes Versprechen für die Zukunft. Als der Außenverteidiger in der vergangenen Saison an die SV Elversberg verliehen war, schaffte er es an die Spitze der kicker-Rangliste für die 2. Liga. Der Schritt in die Bundesliga ist ihm allemal zuzutrauen.
Bald kehren auch Spielmacher Uzun und Mittelstürmer Ebnoutalib zurück – beide trainierten am Mittwoch auf einem Nebenplatz individuell. Trotz des Knauff-Ausfalls spricht viel dafür, dass sich die Lage in der Offensive nach und nach verbessern wird. Wenn die jungen Verteidiger Aurele Amenda, Nnamdi Collins und Baum ihren Mann stehen, gibt es trotz der jüngsten Ausfälle keinen Grund zur Schwarzmalerei. In München hängen die Trauben sehr hoch, danach warten auf die Eintracht aber viele lösbare Aufgaben.
Im Heimspiel gegen Gladbach zog sich Rasmus Kristensen eine Verletzung im Sprunggelenk zu. Mittlerweile steht fest, dass der Frankfurter Rechtsverteidiger an der Syndesmose operiert werden muss – damit droht das vorzeitige Saison-Aus.
