Stöger interpretiert den Dosenöffner auf seine Art 

200. Bundesliga-Spiel, erstes Saisontor, den eminent wichtigen 2:0-Sieg gegen den FC St. Pauli eingeleitet – ein gelungener Abend liegt hinter Kevin Stöger, dem allerdings auch eine Sache missfiel. Lob gab es vom Trainer.

Erstes Saisontor für Gladbachs Jubilar

Als beiden Teams gerade nicht wirklich etwas in der Offensive gelingen wollte, legte sich Kevin Stöger den Ball fast 25 Meter vor dem Tor zum Freistoß zurecht und zirkelte die Kugel zum 1:0 für Borussia Mönchengladbach im Existenzkampf gegen St. Pauli in den linken Winkel. „Traumhaft“, merkte Eugen Polanski im Nachklang am Sky-Mikrofon an, wenngleich sich der Österreicher nicht ganz an den Plan gehalten hatte, den sein Coach ausgegeben hatte.

„Wir haben schon vor dem Spiel thematisiert, dass Standardsituationen ein Dosenöffner sein können“, meinte Polanski. „Es war aber eher in Richtung Ecken und Freistoßflanken gedacht.“ Doch Stöger hatte wohl einen eigenne Plan und wollte wohl sein Jubiläumsspiel, er lief das 200. Mal in der Bundesliga auf, selbst garnieren – sehr zur Freude seines Trainer. „Wenn der Stögi das dann so interpretiert, dann habe ich da nichts dagegen“, zeigte sich Polanski einverstanden, wie Stöger den anvisierten Dosenöffner interpretierte.

„Wenn man ein Buch darüber schreiben müsste, das wäre absolut geil. Diese Erlösung“, so Polanski über die jüngsten Entwicklungen des Mittelfeldspielers, der „hier in Gladbach auch eher kritischer gesehen wird. Aber er hat sich gerade in den letzten Wochen sehr hart in die Mannschaft zurückgekämpft.“

Und im 21. Anlauf mit seinem ersten Saisontor die Weichen für die Fohlen gestellt. Und das, obwohl er letzte Woche Freistöße geübt hatte, „da waren die bodenlos, wirklich Katastrophe“, gestand Stöger. Am Freitagabend nicht. Da war es ein Standard ins Glück. „Die nächsten Neun sind mir scheißegal, ich genieße den heute.“

„Definitiv zufrieden“, sei er über den Sieg, eine kleine Kritik wurde er dennoch los. „Wenn man etwas negativ sehen möchte, dann war es keine gute zweite Halbzeit. Im Stadion wurde es unruhig, es gab ein paar Pfiffe, was ich nicht nachvollziehen kann“, ärgerte sich Stöger. „In so einem Spiel, bei so einem Druck.“ Der 32-Jährige hielt dem Druck stand und hat mit Gladbach nun vier Punkte Vorsprung vor St. Pauli, das auf dem Relegationsplatz notiert ist. Auch dank Stögers genialen Moment.

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