Werder-Coach Horst Steffen erklärt, inwieweit Neuzugang Jovan Milosevic zu seinen Vorstellungen passt – und stellt bereits einen Einsatz am Dienstagabend in Aussicht.
Werder-Debüt in Dortmund?
Eine Einheit hat er am Sonntag bereits absolviert – allerdings eine, die kaum aussagekräftig war. „Da gab es wenige Möglichkeiten, ihn zu beurteilen“, sagte Horst Steffen über die ersten sportlichen Eindrücke von Jovan Milosevic, dessen Verpflichtung die Bremer am Sonntag amtlich gemacht hatten.
Der Werder-Coach indes berichtete von einem kurzen, „sympathischen und sehr offenen“ Austausch mit dem Leih-Neuzugang vom VfB Stuttgart: „Er war erstaunt, wie kalt es hier in Bremen war.“
Da stellte sich am Montag und mit Blick auf das Bundesligaspiel am Dienstagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Borussia Dortmund also die Frage, ob und wie schnell der serbische Stürmer im hohen Norden schon auf Betriebstemperatur kommen kann?
Milosevic vor Werder-Debüt
Ein Einsatz beim BVB sei ihm jedenfalls „zuzutrauen“, erklärte Steffen: „Er hat bis in den Dezember gespielt und ist voll im Saft gewesen“. Auch die bei Ex-Leih-Klub Partizan Belgrad erlittene Handverletzung würde das in Aussicht gestellte Werder-Debüt nicht gefährden: „Er trägt eine Manschette – das sollte keine Sache sein, die ihn behindert.“
Dass der Bremer Cheftrainer bei der Verpflichtung des einmaligen A-Nationalspielers explizit einwilligte, erläuterte Steffen damit, dass seinem Kader nun „ein mannschaftsdienlicher Spieler“ hinzugefügt wird, der aber insbesondere auch „vor dem Tor egoistisch sein kann, darf und auch sollte“ – weil Milosevic „da einiges“ mitbringe.
16 Tore in 23 Pflichtspielen konnte der 20-Jährige in der bisherigen Saison in Serbien vorweisen – und dass am Osterdeich Stürmertore (aktuell null) dringend benötigt werden, gilt als eines der großen Makel in der laufenden Spielzeit.
Steffen: „Ein Näschen für torgefährliche Räume“
„Darum geht es sicherlich bei uns“, bekräftigte also auch Steffen: „Er kann abschließen, er kann sich in den Zwischenraum fallen lassen, er kann aber auch Tiefe belaufen.“ Und vor allem attestierte der 56-Jährige dem Leihspieler aus Stuttgart ein „Näschen für die torgefährlichen Räume“.
Zugleich bremste Steffen jedoch die Erwartungen an einen Soforteffekt des noch jungen Angreifers, der zudem erst fünf Bundesligaeinsätze für den VfB (im Jahr 2023) absolviert hat. „Ich kann nicht in die Zukunft schauen, wir müssen gucken, wie er sich gibt“, so der Coach: „Das werden wir in den nächsten Tagen erst rausfinden. Wir müssen ihn sicherlich ankommen lassen.“
Werder-Coach Horst Steffen erklärt, inwieweit Neuzugang Jovan Milosevic zu seinen Vorstellungen passt – und stellt bereits einen Einsatz am Dienstagabend in Aussicht.
