„Spielveränderer“ Ache leidet am Abschluss-Defizit 

Es sollte wieder einmal nicht sein. Auch gegen den 1. FC Heidenheim verpasste Ragnar Ache trotz großer Chancen sein zweites Bundesliga-Tor für den 1. FC Köln. Lukas Kwasniok beschrieb im Anschluss, was den Stürmer dennoch so wertvoll macht.

Kwasniok lobt seinen Neuner

Gleich zweimal bot sich Ragnar Ache am Samstag auf der Ostalb die große Chance, das Spiel zu drehen und seinen 1. FC Köln mit 3:2 in Führung zu bringen. Schon in der 63. Minute scheiterte der Mittelstürmer frei stehend mit einem zu unplatzierten Volleyversuch aus sieben Metern an Heidenheims Schlussmann Diant Ramaj. Diesen schoss er auch in der ersten Minute der Nachspielzeit an, als er im Fünfmeterraum grätschend erneut ungedeckt zum Abschluss kam. So blieb es beim 2:2.

Dem bulligen Angreifer fehlt auch zum Start ins neue Jahr die letzte Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. In 16 Bundesliga-Einsätzen durfte Kölns Nummer 9 lediglich einmal jubeln. Beim 4:1-Heimsieg gegen Mitaufsteiger Hamburg stand er nach einem geblockten Abschluss von Linton Maina goldrichtig und drückte die Kugel über die Linie.

Kwasniok sieht dennoch „ein sehr gutes Spiel“

Und doch wurde der 27-Jährige nicht umsonst in die Nationale Klasse der kicker-Rangliste eingestuft. Ache leistet mit seiner Körperlichkeit einen wichtigen Beitrag für das Kölner Spiel, so auch in Heidenheim. Am Boden gewann Ache 62 Prozent seiner Zweikämpfe, zudem setzte er sich in sechs von zehn Luftduellen durch.

Lukas Kwasniok bezeichnete seinen Stürmer im Nachgang als „Spielveränderer“, der mittlerweile auch körperlich bereit ist, 90 Minuten mit und gegen den Ball zu arbeiten. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit machte er Platz für Debütant Youssoupha Niang.

„Er ist in der Luft unglaublich schwer zu verteidigen, hat es aber auch geschafft, Bälle gut festzumachen und abzulegen. Er hat ein wirklich sehr gutes Spiel gemacht“, lobte Kwasniok seinen Angreifer, ohne dabei dieses eine große Manko zu ignorieren. „Das Einzige, was gefehlt hat, war sicherlich das Tor, das ihm jeder gegönnt hätte. Aber was nicht ist, kann noch werden.“

„Auf und Ab“ seit dem Sommer

Der Trainer sieht Ache eindeutig „auf dem aufsteigenden Ast“ und erinnerte an seinen Start in Köln. „Er kam mit zwei, drei Defiziten im Sommer zu uns, wir haben ihm alle Zeit gegeben. Es ist dann immer wieder ein Auf und Ab.“ Umso größer sei die Freude, dass er nach einem halben Jahr bereit für 90 Minuten intensiven Kwasniok-Fußball ist.

Ob der Sommerneuzugang aus Kaiserslautern allerdings auch bereit ist, am Mittwoch (20.30 Uhr) erneut zu starten, bleibt abzuwarten. Gut möglich, dass der Angreifer gegen die Bayern pausiert, um für das wichtige Spiel gegen Mainz am Samstag (15.30 Uhr, jeweils LIVE! bei kicker) fit zu sein.

Ache traf bereits gegen Bayern

Andererseits machte Ache ausgerechnet gegen die Bayern eines seiner besten Spiele der bisherigen Saison. Beim 1:4 im DFB-Pokal traf er per Kopf zur frühen Kölner Führung, überzeugte zudem selbst gegen Jonathan Tah und Dayot Upamecano mit seiner Körperlichkeit (kicker-Note 2,5). Allerdings auch dort mit dem einen fast schon gewohnten Haken: Kurz nach der Pause verpasste er per Kopf aus kurzer Distanz das 2:2.

Kwasniok glaubt jedenfalls an Ache und ist sich sicher: „Wenn du gut spielst, dann wirst du dich früher oder später belohnen.“ Aus Kölner Sicht kann dieser Lohn nach sieben sieglosen Ligaspielen am Stück wohl nicht früh genug kommen.

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