Schwegler bestätigt: Wolfsburg wollte Dzeko zurückholen 

Bislang war es nur ein Gerücht, nun hat Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler bestätigt: Der VfL hat versucht, Meisterstürmer Edin Dzeko zurückzuholen. Der Bosnier entschied sich aber für Schalke 04.

Der Bosnier stürmt für Schalke und schwärmt vom VfL

Der VfL Wolfsburg suchte händeringend einen großen Stoßstürmer. Schon im Sommer, noch einmal intensiv im Winter. Bislang war es nur ein heißes Gerücht um die Volkswagen-Arena, nun ist es bestätigt: Die Niedersachsen bemühten sich, Meisterheld Edin Dzeko zurück nach Wolfsburg zu lotsen. Der Bosnier entschied sich jedoch für einen Wechsel von Florenz zu Schalke 04.

Pirmin Schwegler, der neue Wolfsburger Sportdirektor, war es, der den 39-Jährigen zurückzuholen versuchte. An jenen Ort, an dem der Stürmer 2009 zum Meisterheld wurde und ein Jahr später die kicker-Kanone gewann, ehe er im Januar 2011 zu Manchester City wechselte und auf seine Torjägertour durch Europa ging.

„Edin ist hier eine Legende, es gab Kontakt, es gab Gespräche, aber wir respektieren seine Entscheidung.“ (Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler bei Sky über den Versuch, Edin Dzeko zum VfL zu holen)

Schwegler, seit Dezember als Nachfolger von Sebastian Schindzielorz in Wolfsburg im Amt, bestätigte nun gegenüber Sky: „Edin ist hier eine Legende, es gab Kontakt, es gab Gespräche, aber wir respektieren seine Entscheidung.“

Der VfL traute seinem Helden von einst zu, auch in der Bundesliga noch mal Akzente zu setzen. Dzeko aber war zum Zeitpunkt der Wolfsburger Bemühungen schon tief in den Gesprächen mit Schalke, die bosnische Fraktion um Trainer Miron Muslic und Abwehrmann Nikola Katic lockte den Stürmer in den Ruhrpott. Wo der Angreifer direkt einschlug: In fünf Spielen gelangen ihm vier Treffer und drei Vorlagen, am Samstag trug er mit Tor und Assist zum 5:3-Heimsieg über Magdeburg bei.

Wolfsburg trägt der Routinier aber weiter im Herzen, erst zu Wochenbeginn schaute er mal wieder in seiner alten sportlichen Heimat vorbei. Dzeko traf alte Freunde, zeigte seinen Kindern jenen Ort, an dem einst sein Stern aufging, präsentierte seiner Familie die Meisterschale, die er unter Trainer Felix Magath gewann. „Er war“, sagt Dzeko dem kicker, „eine der wichtigsten Personen in meiner Karriere. Nachdem ich mit 21 nach Wolfsburg gewechselt war, war es zunächst nicht einfach. Das Training war sehr hart, hat aber auch meine Mentalität als Spieler geprägt.“

Magath machte mehr aus Dzeko. „Er wollte als Trainer immer mehr. Als wir dann Meister wurden, war es das Ergebnis der anstrengenden Zeit. Meine Zeit mit ihm in Wolfsburg war vielleicht die wichtigste in meiner Karriere.“

Wiedersehen mit Dzeko in der Relegation?

Zu gerne hätten die Fans ihren Meisterhelden noch einmal im VfL-Trikot gesehen. Dzeko aber sagte bei Schalke zu, Wolfsburg angelte sich den jungen Japaner Kento Shiogai vom NEC Nijmegen. Am Samstag erzielte der 20-Jährige gegen Augsburg (2:3) seinen ersten Bundesligatreffer, was jedoch nicht zum Sieg reichte.

Die Wolfsburger Sorge wächst: Nächstes Jahr könnte Dzeko mit Schalke in der Bundesliga spielen und der VfL in der 2. Liga. Oder: In der Relegation könnte es sogar zum Wiedersehen mit dem Liebling von damals kommen.

 Bislang war es nur ein Gerücht, nun hat Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler bestätigt: Der VfL hat versucht, Meisterstürmer Edin Dzeko zurückzuholen. Der Bosnier entschied sich aber für Schalke 04. 

 

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