Schuster will „gegenseitige Sympathien ausklammern“ – Abwehr-Duo fehlt auch gegen Bremen 

In der Tabelle und geografisch liegen Freiburg und Bremen weit auseinander. Ansonsten gibt es aber ein paar Gemeinsamkeiten.

Ginter vor besonderem Jubiläum

Nach drei Wochen mit sieben Spielen zum Start ins neue Jahr haben sich die Freiburger darauf gefreut, für das Heimspiel gegen den SV Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) mal wieder eine ganze Woche Vorbereitungszeit zu haben. Auswärts gab es zuletzt zwei 0:1-Niederlagen, jeweils durch sehr späte Gegentore, in der Europa League in Lille und danach in der Bundesliga beim VfB.

Eigene Treffer: Fehlanzeige. Deswegen sei es in dieser Woche unter anderem um das gegangen, was in Stuttgart nicht so gut funktioniert habe, erklärte Trainer Julian Schuster, „das Umschalten nach Ballgewinn oder wenn wir uns gut durchkombiniert haben, die letzten und vorletzten Pässe, aber auch die notwendigen Laufwege“. Immerhin habe das Team dazu im Vergleich zur Vorwoche eine Trainingseinheit mehr gehabt.

Nach den beiden Auswärtsspielen geht es für den Sport-Club an diesem Wochenende zuhause weiter, wo sich die Freiburger „sehr wohl fühlen, weil die Abläufe vertraut sind“, und weil sie sich dort auf die Unterstützung ihrer Fans verlassen können, wie Schuster betonte. „Hier ist der Glaube da, Spiele für uns entscheiden zu können.“ Das lässt sich auch mit Zahlen belegen. Im neuen Jahr hat der SC alle Heimspiele gewonnen (gegen den HSV, Tel Aviv und Köln), und in der bisherigen Saison hat er nur einmal im Europa-Park-Stadion verloren, im ersten Spiel gegen den FC Augsburg.

Schuster nimmt Ex-Werder-Coach Steffen in Schutz

Obwohl die Gesamtbilanz deutlich zugunsten der Grün-Weißen ausfällt (zwölf Auswärtssiege, acht Heimsiege, vier Remis), war das in der jüngeren Vergangenheit nicht der Fall. Unter Schuster hat der Sport-Club alle drei Duelle gewonnen, und das jeweils zu null. Im vierten Aufeinandertreffen bekommt es der 40-Jährige allerdings schon mit dem dritten Werder-Coach zu tun, was Schuster etwas verwundert hat. „Wenn man die Spiele von Bremen anschaut, erweckt das nicht den Eindruck, dass man den Trainer entlassen muss“, sagte er. Er habe „klare Abläufe“ erkennen können, und „dass sich gewisse Dinge gefestigt haben“.

Horst Steffens Nachfolger Daniel Thioune kennt er persönlich noch nicht. „Er kommt aber sehr angenehm rüber.“ Außerdem sei „eine Demut spürbar“, er habe sich „angenehm und realistisch präsentiert“, urteilte Schuster über das, was er von ihm gesehen und gehört hat. Was ein neuer Trainer in so kurzer Zeit erreichen könne, seien „vor allem Dinge, was die Haltung und was die Defensive angeht“, glaubt der SC-Coach.

Ginter vor besonderem Jubiläum

Zwischen den beiden Vereinen gibt es ein großes Wohlwollen und es gab auch schon gemeinschaftliche Projekte, insbesondere im gesellschaftlichen Engagement. Dazu kommen einige SC-Spieler, die auch schon für Werder gespielt haben: allen voran Maximilian Eggestein (zehn Jahre), Anthony Jung (vier Jahre) und Patrick Osterhage (sechs Jahre in der Werder-Jugend ausgebildet) sowie Niklas Beste, der jetzt an Heidenheim verliehene Eren Dinkci und Maximilian Philipp. Co-Trainer Florian Bruns hat in der zweiten Bremer Mannschaft gespielt (2013 bis 2015) und nach seinem Karriereende zwei Jahre bei Werder als Co-Trainer gearbeitet, bevor er in dieser Funktion zum Sport-Club kam. „Es ist sehr positiv und schön, dass es außerhalb der 90 Minuten Parallelen gibt, und auf beiden Seiten viele Menschen, die in die gleiche Richtung denken, und dementsprechend gegenseitige Sympathien da sind“, sagte Schuster, „aber das auf dem Platz auszuklammern, wird uns nicht schwerfallen.“

Verzichten muss der Sport-Club in dem Heimspiel weiterhin auf die Abwehrspieler Philipp Lienhart (Bauchmuskelverletzung) und Lukas Kübler, der nicht nur am Knie verletzt, sondern derzeit auch krank ist. In der Defensive gesetzt ist hingegen Matthias Ginter, der gegen Bremen sein 400. Bundesliga-Spiel bestreiten wird. „Es ist eine unglaublich beeindruckende Zahl“, sagte Schuster, und der Verein sei „stolz, dass das ein Spieler aus der eigenen Fußballschule“ schafft.

 In der Tabelle und geografisch liegen Freiburg und Bremen weit auseinander. Ansonsten gibt es aber ein paar Gemeinsamkeiten. 

 

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