Schuster hat „den Schwung gespürt“ und lobt Hamburgs „dynamisches Trainerteam“ 

Die Freiburger gehen selbstbewusst und mit großer Personalauswahl in das erste Spiel im neuen Jahr gegen den Hamburger SV.

Freiburg startet sorgenfrei

„Sich so in den Urlaub zu verabschieden, hat allen sehr gut getan“, blickte Trainer Julian Schuster nochmal zurück auf den spektakulären 4:3-Sieg in Wolfsburg kurz vor Weihnachten. „Es war sehr wichtig, dass wir in der Lage waren, diese Leistung abzurufen und einen Rückstand zu drehen gegen eine Mannschaft, die absolut im Flow war. Die Jungs haben sich bewiesen, zu was sie in der Lage sind, inhaltlich und auch körperlich.“ Am vergangenen Freitag war das erste Training im neuen Jahr in Freiburg, da habe man „diesen Schwung auch gespürt“.

Hinzu kommt, dass der Konkurrenzkampf wieder an Fahrt aufgenommen hat, weil auch die vor Weihnachten verletzt oder krank fehlenden Spieler wieder auf dem Trainingsplatz sind. Philipp Lienhart und Niklas Beste sind damit wieder Kandidaten für die Startelf im ersten Spiel im neuen Jahr gegen den Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Max Rosenfelder und Eren Dinkci, die länger gefehlt haben, werden wohl noch keine Rolle spielen, zumindest nicht von Beginn an.

Das gilt auch für Cyriaque Irié, der erst an diesem Donnerstag in Freiburg ankommen soll, nachdem er Dienstag mit Burkina Faso beim Afrika-Cup gegen die Elfenbeinküste ausgeschieden ist. „Es ist erfreulich, dass er dort viel gespielt hat, das hatten wir uns erhofft“, sagte Schuster. Jetzt soll der wochenlang wegen einer Malaria-Erkrankung ausgefallene Offensivspieler „Schwung und Spielrhythmus mitnehmen“, das könne „noch helfen bei dem Programm im Januar“.

Drei englische Wochen in Folge

Schließlich geht es für den Sport-Club durch die Europa League gleich mit drei englischen Wochen in Folge los. Zum Auftakt ist der Hamburger SV im ausverkauften Europa-Park Stadion zu Gast. „Mir fällt es immer schwer, sie als Aufsteiger zu sehen. Ich glaube schon, dass sie inzwischen in der Liga angekommen sind“, sagte der SC-Coach. „Sie spielen mit Ball sehr variabel. Das macht es schwierig, gegen sie defensiven Zugriff zu bekommen. Sie haben viele Positionswechsel und viele Spieler, die mutig sind. Bei eigenen Ballgewinnen haben sie viel Tempo, haben Momente, wo sie sehr hoch stören.“

Das führt er auch auf das „junge, dynamische Trainerteam“ zurück. Bei Merlin Polzin und Co-Trainer Loic Fave „sprudelt sehr viel, das sieht man in ihrem Spiel: Sie sind mutig und probieren viel, sie können sich von dem Druck, der in Hamburg herrscht, auch immer wieder lösen – das finde ich beeindruckend“. Unter anderem beim 2:1-Sieg gegen Stuttgart und den Unentschieden gegen Dortmund und Frankfurt (jeweils 1:1) hätten sie „gegen gute Gegner tolle Leistungen gezeigt“.

Allerdings gelang den Hanseaten das nur im eigenen Stadion, auswärts sind sie das schlechteste Team der Liga und haben in sieben Partien erst zwei Punkte geholt. „Wir kennen das selbst, dass es hilfreich sein kann, im eigenen Stadion zu spielen“, meinte Schuster. Und er hofft darauf, auch an diesem Samstag. Seit sechs Spielen ist der SC zuhause ungeschlagen. „Wir haben das Selbstvertrauen aufgrund unserer Auftritte, dass wir die Punkte bei uns behalten wollen.“

„Je nach Niederschlag müssen wir die Spielweise anpassen“

Wie die meisten Konkurrenten hatte sich der Sport-Club in der kurzen Winterpause gegen ein Trainingslager im Süden entschieden. Das sei richtig gewesen, erklärte der SC-Coach, weil die Freiburger in der Heimat gute Bedingungen hatten, „und außerdem im Januar viel unterwegs sein werden“.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden in Deutschland hat sich der ohnehin wenige Schnee schon wieder aus Freiburg verabschiedet, und für Samstag schwanken die Vorhersagen noch zwischen Regen und Schnee. „Je nach Niederschlag müssen wir die Spielweise anpassen, wenn die Platzverhältnisse nicht ideal sind, wenn Schnee fällt“, gibt sich Schuster gelassen. „Dann gibt es Phasen und Momente, wo es vielleicht angebracht ist, nicht das zu tun, was wir sonst tun.“

 Die Freiburger gehen selbstbewusst und mit großer Personalauswahl in das erste Spiel im neuen Jahr gegen den Hamburger SV. 

 

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