Schmidt vor VfB-Gastspiel: „Ich verstehe die Diskussion um den Sonntag“ 

Es ist ein Duell, auf das sich im Württemberger Raum eine Menge Menschen freuen. An diesem Sonntagabend beschließen der 1. FC Heidenheim und der VfB Stuttgart den 23. Bundesliga-Spieltag. Frank Schmidt kann die Fan-Diskussion um den Termin nachvollziehen – und formuliert eine Bitte an den eigenen Anhang.

Heidenheims Trainer mischt sich nicht in „Familienabläufe“ ein

Für viele Fans ist die Anstoßzeit am späten Sonntagabend (19.30 Uhr, LIVE! bei kicker) eine unwürdige – und dann auch noch in diesem Duell, dem so viele entgegenfiebern. Frank Schmidt, der stets betont, er nehme es, wie es kommt, sieht es pragmatisch: „Das Stadion ist voll und es ist ein Flutlichtspiel. Es gibt genügend Zeit, sich bis Montag auszuschlafen. Ich verstehe die Diskussion um den Sonntagsspieltag, glaube aber, dass eine Atmosphäre da sein wird und es deswegen ein toller Abend werden wird.“

Bis auf den Langzeitverletzten Leart Pacarada konnte Schmidt im Training zuletzt wieder auf alle seine Akteure zurückgreifen, was ihm deutlich mehr Spielraum lässt als zuletzt. Natürlich hat sich Schmidt auch den 4:1-Sieg des VfB am Donnerstagabend im altehrwürdigen Celtic Park angeschaut – und war begeistert vom kommenden Gegner.

„Ich hoffe, dass unsere Spieler nicht früher das Stadion verlassen werden.“ (Frank Schmidt mit Blick auf Celtic-VfB)

„Um ehrlich zu sein: Das war überragend und ich bin beeindruckt, wie sie dieses Spiel gespielt haben. Der VfB ist Vierter in der Bundesliga, im DFB-Pokal-Halbfinale und ist einfach in einer herausragenden Verfassung“, schwärmt Schmidt, der aber anfügte, dass man an der Brenz durchaus registriert habe, dass die Stuttgarter erst kürzlich gegen den FC St. Pauli verloren hätten (1:2).

„Ich hoffe, dass wir es besser verteidigen als Celtic und dass wir es schaffen, wie in Augsburg, wenig zuzulassen und dass es uns erneut gelingt, Chancen zu erarbeiten und die dann zu nutzen“, so Schmidt, der noch sarkastische Grüße nach Schottland sandte: „Ich hoffe, dass unsere Spieler nicht früher das Stadion verlassen werden.“

Beim vermeintlichen 4:1 für den VfB gegen Celtic haben sich massenweise Fans aufgemacht, den Celtic Park zu verlassen. Wegen einer Abseitsposition aber zählte der Treffer von Ermedin Demirovic nicht. Das 4:1 fiel am Ende aber doch noch.

Schmidt mischt sich nicht in Familienabläufe seiner Spieler ein

Ob seine Spieler sich das Spiel der Stuttgarter in der Europa League angeschaut haben, wisse Heidenheims Trainer nicht. „Es wäre auch verkehrt, wenn ich mich in die Familienabläufe einmischen würde, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich setze da schon auf Eigenmotivation, aber wir lassen die Analyse ja auch nicht ausfallen“, sagt Schmidt.

Man müsse viel hineinwerfen in diese Partie, das sei Schmidt bewusst. Im Hinspiel habe man es geschafft, lange ein ausgeglichenes Spiel zu gestalten, sei knapp an einem Punktgewinn dran gewesen, den man letztlich durch ein 0:1 nicht erreichte. „Wir haben hier zu Hause aber auch schon gegen den VfB Stuttgart gewonnen. In unserer Situation ist es einfach wichtig, dass man dranbleibt, Momente herbeiführt, in denen mal etwas für uns läuft, wenn man es gar nicht erwartet“, erklärt Schmidt. Trotz der vielen Nackenschläge, die man in den vergangenen Wochen erhalten hat, habe man doch eine Menge dafür getan, damit das Pendel endlich mal in die Heidenheimer Richtung ausschlage.

Es gibt kein Rezept, jetzt muss das Quäntchen Glück her

Bei seinen Spielern müsse sich eine Mentalität entwickeln, mit der sie bereit sind, einen neuen Anlauf zu nehmen. „Da gibt es kein Rezept oder irgendwelche Lockerungsübungen, mit denen man es den Spielern leichter macht. Das ist eine schwierige Situation und jetzt müssen wir uns an irgendeiner Stelle mal das Quäntchen Glück erarbeiten – auf keinen Fall aufhören, auf keinen Fall weniger arbeiten, auf keinen Fall weniger Haltung zeigen“, mobilisiert Schmidt abermals seine Profis, im Wissen, dass die Stuttgarter bislang mehr Tore auswärts geschossen haben als zu Hause.

„Es wird mal wieder Zeit, dass wir ein Spiel gewinnen, insbesondere für unsere Fans.“ (Frank Schmidt)

Heidenheims Übungsleiter wiederholte noch einmal, dass es noch kein Ergebnis gebe, weder gegen Stuttgart, noch auf die gesamte Saison gesehen. „Nicht so viel darüber nachdenken, was so eine Saison, auf das Ende hin projiziert, bedeuten kann, sondern einfach mal sagen: Es wird mal wieder Zeit, dass wir ein Spiel gewinnen, insbesondere für unsere Fans.“

Und damit meine er nicht die „Modefans“, sondern diejenigen, die dem FCH seit Jahren treu zur Seite stehen. „Da muss man einfach mal zu seinem Verein stehen, auch wenn es nicht läuft. Das ist keine Erwartungshaltung, sondern eine Bitte“, sagt Schmidt. Auf die treuesten der Treuen werden sich Schmidt und seine Spieler auch an diesem Sonntag wieder verlassen können.

 Es ist ein Duell, auf das sich im Württemberger Raum eine Menge Menschen freuen. An diesem Sonntagabend beschließen der 1. FC Heidenheim und der VfB Stuttgart den 23. Bundesliga-Spieltag. Frank Schmidt kann die Fan-Diskussion um den Termin nachvollziehen – und formuliert eine Bitte an den eigenen Anhang. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wettanbieter
Wyns

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Betista

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Vegasino

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

RichRoyal

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Costa Rica

WinRolla

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Anjouan