Rummenigge „schmunzelt“ über Olise-Gerüchte – Kompany für Bayern „ein Segen“ 

Die Vorfreude beim FC Bayern auf das Champions-League-Viertelfinale wächst. Vor dem Duell mit Real sprach Karl-Heinz Rummenigge über das „vorweggenommene Finale“, Vincent Kompany und Michael Olise.

Bayern-Real als „vorweggenommenes Finale“

In den nächsten zwei Wochen steigt eines der großen Saison-Highlights für den FC Bayern: das Viertelfinale der Königsklasse gegen Rekordsieger Real Madrid. Vor dem Duell der Giganten gab Bayerns langjähriger Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge der spanischen Zeitung AS ein großes Interview – und sprach dabei auch ausführlich über den europäischen Klassiker.

„Es ist das Spiel, das in der Geschichte der Champions League am häufigsten ausgetragen wurde, ich habe das nachgeschlagen. Bislang gab es 28 Begegnungen“, erklärt Rummenigge zunächst, um schnell hinterherzuschieben: „Real Madrid liegt mit zwei Siegen vor uns. Ähnlich sieht es in der UEFA-Klubrangliste aus: Sie stehen an erster Stelle und wir knapp dahinter. Es ist das Spiel der Spiele, das vorweggenommene Finale.“

Während die Bayern den Königlichen vor allem in den 2000er Jahren das Leben schwer gemacht haben, hat sich das Blatt laut Rummenigge mittlerweile gewendet. „Von der ‚bestia negra‘ zur ‚bestia blanca‘. Sie haben in zehn Jahren fünf Champions-League-Titel gewonnen – das sagt eigentlich schon alles.“

„Wir tun gut daran, uns nicht als Favoriten zu bezeichnen“

Trotz des aktuellen Formhochs warnt der 70-Jährige: „Zunächst einmal tun wir gut daran, uns nicht als Favoriten zu bezeichnen, so stabil unsere Mannschaft auch sein mag. Das ist kein gewöhnliches Spiel.“ Da er „nach wie vor eine enge Freundschaft mit Pep Guardiola“ pflege, hätte er diesen vor dem Achtelfinale angerufen, um ihm Glück zu wünschen, „aber zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits, dass das Real Madrid vom Februar kaum noch etwas mit dem vom Saisonbeginn zu tun hatte“.

Spätestens durch das überzeugende Achtelfinale gegen Guardiola und ManCity sei Real „wieder jene Mannschaft, die alles gewinnen kann, wenn man sie lässt. Als Beispiel dienen unsere Begegnungen vor zwei Jahren. Wir lagen im Rückspiel im Bernabeu lange Zeit in Führung, doch dann kam dieser Doppelschlag und das Finale wurde uns entrissen.“ Joselu schnürte ab der 88. Minute einen Doppelpack und führte Real durch ein 2:1 ins Endspiel, wo auch Borussia Dortmund mit 2:0 in die Schranken gewiesen wurde.

„Die Energie, die dieses Stadion entwickeln kann, ist außergewöhnlich.“ (Karl-Heinz Rummenigge über das Bernabeu)

Schon im Hinspiel sollten die Bayern auf der Hut sein. „Die Energie, die dieses Stadion entwickeln kann, ist außergewöhnlich“, gibt Rummenigge mit Blick aufs legendäre Bernabeu zu. Als eines der wenigen Stadien überhaupt könne das Bernabeu in Symbiose von Fans und Mannschaft einen „Wirbelsturm erzeugen, der über den Gegner hinwegfegt. Man muss Nerven aus Stahl haben, ruhig bleiben und mental vorbereitet sein.“

Zwei Leistungen auf Paris-Niveau

Rummenigge hofft auf eine „Peak Performance“ wie in der Ligaphase bei PSG, als die Münchner in einem atemberaubenden Spiel mit 2:1 beim Titelverteidiger gewannen. „In der ersten Halbzeit haben wir die Sterne vom Himmel gespielt, und in der zweiten, nach dem Platzverweis von Luis Diaz, haben wir uns in der Verteidigung zu Giganten entwickelt“, erinnert sich Rummenigge: „Genau das werden wir auch in Madrid brauchen.“

Der Europameister von 1980 fordert „Bescheidenheit“ und das „Bewusstsein, dass wir vor einer riesigen Herausforderung stehen. Es wird die härteste Prüfung.“

Den richtigen Lehrer, um sich auf diese vorzubereiten, hätten die Bayern mit Vincent Kompany in jedem Fall. „Ich habe gesehen, wie große Trainer wie Lattek, Hitzfeld, Heynckes oder Guardiola beim FC Bayern ihre Spuren hinterlassen haben, und Vini reiht sich in diese Riege ein“, schwärmt Rummenigge: „Man genießt es, unseren Fußball zu sehen, der Erfolg ist da, und im Verein herrscht wieder Frieden. Der Trainer ist der wichtigste Mitarbeiter, und Vini ist ein Segen, auch auf menschlicher Ebene.“

„Die Leute kommen wegen Spielern wie ihm ins Stadion.“ (Karl-Heinz Rummenigge über Michael Olise)

Der Belgier hole das Maximum aus dem Kader heraus und fördere auch bewusst den Nachwuchs. Und: „Es gibt wieder eine klare Hierarchie mit Führungsspielern an der Spitze wie Kane, Neuer, Kimmich oder auch Olise, der sich rasant weiterentwickelt. Es ist wie zu Beginn meiner Zeit beim FC Bayern mit Führungsspielern wie Beckenbauer, Müller und Maier.“

Apropos Michael Olise. Um den eleganten Offensivantreiber sollen sich auch die beiden spanischen Giganten aus Madrid und Barcelona bemühen. „Das sind Gerüchte, über die wir alle im Verein nur schmunzeln können“, berichtet Rummenigge: „Sie wissen besser als jeder andere, wie das Medienkarussell funktioniert. Sein Vertrag läuft noch drei Jahre, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die Leute kommen wegen Spielern wie ihm ins Stadion.“

 Die Vorfreude beim FC Bayern auf das Champions-League-Viertelfinale wächst. Vor dem Duell mit Real sprach Karl-Heinz Rummenigge über das „vorweggenommene Finale“, Vincent Kompany und Michael Olise. 

 

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