Rönnows überraschende Nominierung: „Eigentlich hatte ich die Tür geschlossen“ 

Frederik Rönnow hatte das Kapitel Nationalmannschaft eigentlich beendet. Doch nun war der 33-Jährige doch mit Dänemark unterwegs. Die Rückkehr ins Tor fand aber trotzdem nicht statt.

Union-Keeper erklärt Dänemark-Rückkehr

Mit einer herben Enttäuschung im Gepäck kam Frederik Rönnow zurück zum Bundesligisten Union Berlin. Der Torhüter hatte mit der dänischen Nationalmannschaft das Play-off-Finale zur Weltmeisterschaft etwas überraschend mit 1:3 gegen Tschechien verloren.

Verwunderlich war überhaupt die Nachricht, dass der 33-Jährige für das Aufgebot nominiert wurde, da er im November 2024 erst seinen Rücktritt aus dem Nationalteam bekanntgegeben hatte. In einer Medienrunde erklärte er nun, warum er sich doch dazu entschloss, während der Länderspielpause auf Reisen zu gehen: „Ich war auch überrascht. Ich habe einen Anruf bekommen, hatte mit dem Trainer gesprochen. Mit Kasper Schmeichel und Filip Jörgensen waren zwei Torhüter verletzt“, sagte er und führte weiter aus.

Zukunft beim Nationalteam ungewiss

„Es war nicht leicht für mich, dann ja zu sagen. Denn eigentlich hatte ich die Tür geschlossen und war froh mit der Entscheidung. Ich habe dann auch mit meiner Familie lange darüber gesprochen. Ich habe dann zugesagt, dass ich erstmal für die zwei Spiele wiederkommen werde.“ Nun müsse man schauen, wie es weitergeht. „Ich muss nochmal mit dem Trainer reden und dann schauen wir, was passieren wird.“

Dass er nur auf der Bank Platz nehmen würde, war im Vorfeld mit dem Trainer Brian Riemer abgesprochen. Für ihn stand Mads Hermansen (West Ham United) zwischen den Pfosten. „Er ist ein super Typ. Ich wollte ihn und die Mannschaft unterstützen. Ich wäre natürlich auch bereit gewesen, zu spielen.“

„Das ganze Land ist enttäuscht“

Der Fall trat aber nicht ein. Dänemark musste sich Tschechien im Elfmeterschießen beugen. „Natürlich waren wir enttäuscht, das ganze Land ist enttäuscht. Wir hatten ein Ziel, wollten die Weltmeisterschaft spielen. Das haben wir nicht erreicht“, erzählte Rönnow, der sich nun aber wieder voll und ganz auf den Alltag mit Union Berlin konzentrieren will: „Du bekommst einen Schlag und musst jetzt wieder hoch. Jetzt liegt der Fokus voll auf Union und der Bundesliga.“

Dort geht es für die Eisernen am Sonntag (15.30 Uhr) weiter mit dem wichtigen Heimspiel gegen Abstiegskonkurrent FC St. Pauli.

 Frederik Rönnow hatte das Kapitel Nationalmannschaft eigentlich beendet. Doch nun war der 33-Jährige doch mit Dänemark unterwegs. Die Rückkehr ins Tor fand aber trotzdem nicht statt. 

 

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