Riera: „Mein Traum ist, dass diese Mannschaft ein Spiel mit geschlossenen Augen gewinnt“ 

Albert Riera hat einen optimalen Einstand in seinem neuen Wohnzimmer gefeiert. Im Heimdebüt als Trainer von Eintracht Frankfurt feierte der Spanier einen 3:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach. Nach dem Spiel herrschte Zufriedenheit, wenngleich bei Weitem noch nicht alles perfekt lief.

MRT-Untersuchung bei Kalimuendo und Kristensen

„Natürlich muss ich nach den drei Toren viele positive und schöne Dinge sagen“, befand Albert Riera nach der Partie gegenüber DAZN. „Aber ich sehe es auch von einer anderen Seite, denn ich konzentriere mich in erster Linie nicht auf das Ergebnis und das 3:0, sondern auf die Fortschritte während der 90 Minuten. Wir haben viele Dinge gut gemacht, aber auch viele Dinge, die wir verbessern müssen.“

Wohlwissend, dass das auch noch ein wenig Zeit bedarf. Dabei gehe es in den kommenden Wochen vor allem darum, im Positionsspiel die Automatismen zu schaffen, „die ich mir für die Mannschaft wünsche. Mein Traum ist es, dass diese Mannschaft ein Spiel mit geschlossenen Augen gewinnt“, so Riera.

Dass noch nicht alles rund lief, empfand auch Mario Götze im Sky-Interview, der nach der frühen verletzungsbedingten Auswechslung von Arnaud Kalimuendo abwechselnd mit dem gebrachten Mahmoud Dahoud immer wieder die falsche Neun gab, da bei der Eintracht alle nominellen Stürmer verletzt sind. Das 3:0 „hat sich nicht so klar angefühlt, fairerweise. Gladbach hat es zwischenzeitlich ganz gut gemacht. Wir hatten zu wenig Kontrolle im Spiel, gerade mit Ball, da haben wir auf jeden Fall noch Verbesserungspotenzial“, so Götze.

„Versuche, jedes Detail des Spiels zu kontrollieren“

Dem pflichtete auch Riera bei, der befand, „dass wir mit den Verletzungen kein Glück haben. Es ist nicht dasselbe, fast das ganze Spiel ohne Kali mit einer falschen Neun zu spielen. Ohne Ball ist er auch der erste Verteidiger.“ Das mache er aufgrund seiner Charakteristik schlicht besser als Götze oder Dahoud. Infolgedessen musste die Eintracht Gladbach mehr Raum lassen, „und ich mag es eigentlich nicht, dem Gegner Raum zu lassen. Ich möchte das Spiel mehr kontrollieren.“

Diese Haltung klang bei Riera auch durch, als er bei Sky darauf angesprochen wurde, warum er sich bei den drei Treffern eher zurückgehalten habe. „Ich bin es nicht gewohnt, Tore groß zu feiern“, so Riera, der scherzhaft anfügte, im Falle eines Champions-League-Finals dann doch zu feiern. Vielmehr liege sein Fokus während des Spiels auf anderen Dingen. „Wenn wir angreifen und uns im letzten Viertel befinden, dann konzentriere ich mich mehr darauf, was passiert, wenn wir den Ball verlieren. Sind wir in einer guten Position, um den Ball wieder zurückzugewinnen? Ich versuche, jedes Detail des Spiels zu kontrollieren. Natürlich möchte ich, dass wir bei jeder Aktion, die wir vor uns haben, ein Tor erzielen, aber für mich geht es beim Fußball darum, viele Details zu kontrollieren. Darauf konzentriere ich mich während des Spiels mehr.“

„Wir haben viel gelernt in der kurzen Zeit. Er hat, glaube ich, an guten Stellschrauben gedreht.“ (Mario Götze über Albert Riera)

Angesichts der Umstände zeigte sich Riera aber dennoch zufrieden. „Für mich ist es auch ein gutes Spiel, dem Gegner das Leben schwer zu machen“ und wenig zuzulassen. Genau das habe seine Elf umgesetzt. „So müssen wir weitermachen, denn wenn man Spiele gewinnen will, muss man aufhören, Gegentore zu kassieren, und heute war das einer der Gründe, warum wir drei Punkte geholt haben.“

Dass die Arbeit des Spaniers bislang auch in der Mannschaft Anklang findet, ließ auch Götze durchklingen. „Was er jetzt in der Kürze der Zeit mit uns gemacht hat, die Art und Weise, wie wir gespielt haben, das war sehr gut.“ Riera sei, so Götzes Einschätzung nach den ersten Wochen, ein „sehr, sehr guter Trainer, er gibt uns viel mit und wir haben viel gelernt in der kurzen Zeit. Er hat, glaube ich, an guten Stellschrauben gedreht. Wir haben noch viele Themen, die wir bearbeiten müssen, und dann sind wir auf einem guten Weg.“

MRT-Untersuchung bei Kalimuendo und Kristensen

Der Weg führt Frankfurt in der kommenden Woche erst einmal nach München, wo Riera seine erste dicke Herausforderung zu bewältigen hat. Fraglich erscheint derweil, ob Kalimuendo, der sich an der Schulter verletzte, und Rasmus Kristensen, der mit einer Sprunggelenksverletzung zur Pause raus musste, mitwirken können. Bei beiden steht noch am Abend eine MRT-Untersuchung an.

 Albert Riera hat einen optimalen Einstand in seinem neuen Wohnzimmer gefeiert. Im Heimdebüt als Trainer von Eintracht Frankfurt feierte der Spanier einen 3:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach. Nach dem Spiel herrschte Zufriedenheit, wenngleich bei Weitem noch nicht alles perfekt lief. 

 

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