Reaktion auf Dompé-Suspendierung: HSV holt Otele 

Der Hamburger SV rüstet in der Offensive weiter auf und hat Philip Otele vom FC Basel verpflichtet. Der Transfer ist auch als Reaktion auf die Suspendierung von Jean-Luc Dompé zu verstehen.

Flügelspieler kommt aus Basel

Bereits nach dem erfreulichen 2:2 gegen den FC Bayern hatte HSV-Coach Merlin Polzin bestätigt, dass die Planungen auf dem Transfermarkt noch nicht abgeschlossen seien – trotz der kurz zuvor offiziell gewordenen Leihe des dänischen Nationalspielers Albert Grönbaek. Die Offensivabteilung des Aufsteigers erhält nun noch weiteren Zuwachs: Vom FC Basel kommt Philip Otele – ebenfalls auf Leihbasis.

Otele war am Sonntag nach Hamburg gereist, um den Medizincheck zu absolvieren und hatte dadurch bereits das Spitzenspiel in der Schweizer Liga des FC Basel bei Tabellenführer FC Thun verpasst. Jetzt wurde der Deal offiziell. „Philip ist ein Flügelspieler, wie er im Buche steht. Er bringt ein hohes Maß an Spielwitz und Torgefahr mit. Dabei agiert er mit dem Ball sehr mutig und sucht mit seinen Dribblings oft den direkten Weg zum Tor. Darüber hinaus ist Philip im Spielrhythmus und steht voll im Saft“, sagt Sportdirektor Claus Costa

Costa erhielt derweil seinerseits großes Lob von Vorstand Eric Huwer: „Zum Abschluss des Transferfensters gewinnen wir mit Philip einen weiteren Spieler, der unsere Offensive variabler und breiter aufstellt. Claus und sein Team runden damit auf der Zugangsseite eine hochintensive Transferperiode ab, in der wir gleich vier Planstellen erfolgreich besetzen sowie den Kader wunschgemäß verkleinern konnten.“

Litauen, Rumänien, VAE – und jetzt HSV

Der 26 Jahre alte Nigerianer war erst vor gut einem Jahr auf Leihbasis nach Basel gewechselt, im Sommer hatte der amtierende Schweizer Meister den Offensivmann dann fest verpflichtet. Zuvor hatte er unter anderem in Litauen, Rumänien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gespielt. In der ersten rumänischen Liga war er 2023/24 für den CFR Cluj Torschützenkönig geworden.

In Basel zeigte er sich mit bislang 18 Toren in 53 Pflichtspielen ebenfalls torgefährlich – und glänzte in der laufenden Saison mit 13 Torbeteiligungen in wettbewerbsübergreifenden 32 Einsätzen; auch zählt er mit 2419 Spielminuten zu den Dauerbrennern im Basler Kader.

Nun bekommt er in Hamburg erstmals die Chance in einer europäischen Top-Liga. „Es ist ein stolzer Moment für mich. Ich musste nicht wirklich überzeugt werden, weil der HSV und das Volksparkstadion gewaltig sind“, sagte Otele und meinte, dass er es kaum erwarten könne, endlich loszulegen.

Die Verpflichtung des Flügelspielers ist auch als Reaktion auf die Situation rund um Jean-Luc Dompé zu verstehen. Der Franzose war in der vergangenen Woche nach einer Alkoholfahrt vom Verein „bis auf Weiteres“ suspendiert worden. In der nun anstehenden Woche sollen die Gespräche mit dem 30-Jährigen weitergehen. Klar scheint bislang nur, dass diese ergebnisoffen sind, auch ein Aus beim HSV ist nicht unmöglich. Da Alexander Rössing-Lelesiit verletzt längerfristig ausfallen wird, hatte der HSV noch Bedarf auf den offensiven Außenpositionen. Otele kann auf beiden Flügeln zum Einsatz kommen, bevorzugt aber die linke Seite – wie Dompé.

 Der Hamburger SV rüstet in der Offensive weiter auf und hat Philip Otele vom FC Basel verpflichtet. Der Transfer ist auch als Reaktion auf die Suspendierung von Jean-Luc Dompé zu verstehen. 

 

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