Polanski wird bei Borussia-Abgängen Sauck und Herrmann deutlich 

Seine erste Transferperiode als Cheftrainer sorgte für Eugen Polanski nur am Deadline Day für ein Fragezeichen, danach legte der Gladbacher Coach den Fokus aber gleich auf Bayer Leverkusen. Mit einer Forderung an sein Team.

Der Plan für Leverkusen steht

Bis zum Montag, unterstrich Eugen Polanski, hatte er das Geschehen auf dem Transfermarkt rund um seine Gladbacher „relativ entspannt“ verfolgt, doch dann packte es auch den Trainer der Fohlen. Luca Netz weg, Grant-Leon Ranos weg, die zwei Talente Kilian Sauck (18) und Charles Herrmann (20) weg – mit Hugo Bolin stellte die Borussia dann aber auch einen Neuzugang vor. „Ich wusste nicht, was für eine Spieleranzahl wir am Dienstag sein würden“, meinte Polanski, am Dienstag hatte er dann aber Gewissheit.

Sportchef Rouven Schröder habe das „grundsätzlich sehr gut geplant“ und „richtig gut hinbekommen“. Obwohl mit dem Verkauf von Netz und auch Herrmann eine Lücke links defensiv entstand? Zum einen hatte Herrmann die Position links hinten „nicht ganz so für sich gesehen“, erklärte Polanski, „da ist es besser, dass er sich verändert“. Zum anderen wäre es ja auch nicht so, „dass wir ein komplettes Vakuum haben. Ullrich ist noch da – da haben wir vollstes Vertrauen, das wird nie das Thema.“ Auch mit Jens Castrop gebe es noch eine Alternative.

Keine Option war für ihn der nun nach Düsseldorf abgewanderte Sauck. „Die Trainingsleistungen waren nicht so“, wurde Polanski deutlich, „das hat mir tatsächlich nicht so gefallen.“ Der 18-Jährige habe „gebraucht, auch mal ein Nein zu hören“. Zudem sind „Dinge vorgefallen – nicht brutal schlimm“, der Transfer nun „hoffentlich auch brutal richtig“.

Trio wieder spielbereit

Der Fokus ging nach der Transfer-Rückschau des Trainers Richtung Leverkusen, das am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) zum rheinischen Duell kommt. Und da kann er auf drei zuletzt angeschlagene Spieler bauen. Kevin Diks, Kota Takai und Philipp Sander sind „alle drei trainings- und spielfähig“, so der Coach.

Und Neuzugang Bolin? Der hat „am Mittwoch einen richtig guten Eindruck gemacht. Er ist jemand, der erst einmal macht, der keine großen Starallüren hat“, so Polanski. „Der Junge wird uns guttun.“ Gleich gegen Bayer in der Startelf? Der 22-jährige Mittelfeldspieler steht „definitiv im Kader“, ob er von Anfang an spielt, darauf wollte sich Polanski nicht festlegen.

Der Plan gegen Bayer

Aber schon auf den Plan gegen die Werkself, gegen die Polanski in der Hinrunde sein erstes Spiel als VfL-Trainer bestritten hatte. Der Plan heißt „Balance“. Die gilt es zu finden. Beim 1:1 in Bremen habe die Borussia „defensiv sehr, sehr wenig zugelassen“, spielerisch und damit in der Offensive haperte es. Gegen Bayer will Polanski bei der Balance „nahe an fifty-fifty rankommen“, schließlich „können wir uns nicht immer auf eine gute Defensive verlassen“. Zumal Leverkusen „wieder mehr zu dem Fußball wie unter Xabi Alonso zurückgekehrt“ sei, „sehr viel Qualität“ und auch den gefährlichen Freistoßschützen Grimaldo besitze.

Optimistisch ist Polanski dennoch, die Serie von vier sieglosen Spielen zu durchbrechen. „Sie bieten uns schon etwas an. Und da müssen wir den Fuß reinkriegen, in den Situationen, wo sie uns etwas anbieten. Da müssen wir da sein.“

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