In Frankfurt peilt Borussia Mönchengladbach den vierten Auswärtssieg der Saison an. Seinen Matchplan hat sich Eugen Polanski bereits zurechtgelegt. Neue Personalsorgen ändern daran nichts.
Gladbach-Neuzugang Sarco fällt mit Kapselriss aus
Die drittschwächste Heimmannschaft der Liga hat am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) sicherlich nichts dagegen, wenn das Auswärtsspiel in Frankfurt ansteht. Nur sieben Liga-Konkurrenten sammelten in der Fremde mehr Punkte als Borussia (12). Und dann wartet auch noch ein taumelnder Gegner mit der zweitschwächsten Abwehr der Liga (46 Gegentreffer).
„Ich glaube, das ist immer noch eine gute Mannschaft mit sehr, sehr viel Qualität“, begann Eugen Polanski am frühen Donnerstagnachmittag auf der Pressekonferenz seine Gegneranalyse. Die Eintracht befinde sich in einer „relativ schlechten Phase“, was Gladbach zwingend nutzen will, „damit diese Phase nicht besser wird. Dafür sind wir aber selber zuständig.“
„Man sollte im besten Falle in die Box kommen und das nicht mit 24 Pässen.“ (Eugen Polanski)
Den Matchplan hat sich Gladbachs Cheftrainer zurechtgelegt – und offenbarte diesen auch bereits. „Ich habe schon angesprochen, dass wenn es so eine Phase gibt, gerade bei einem Gegner – wie sie Frankfurt jetzt hat -, dann sollte man im besten Falle in die Box kommen und das nicht mit 24 Pässen, sondern vielleicht auch mal mit drei. Das ist schon die Devise, weil wenn sie dort Probleme haben, dann sollten wir diese Räume auch bespielen.“
Als Anschauungsmaterial dient die eigene Anfangsviertelstunde vom jüngsten Heimspiel gegen Leverkusen (1:1). „Sehr gerne“ würde Polanski „genau die gleiche Leistung, die gleiche Euphorie, den gleichen Mut, das gleiche Vertrauen, die gleiche Qualität“ auf dem Platz sehen.
Schnelle Rückkehr von Sarco?
Keine Hilfe dabei ist neben dem gelbgesperrten Kevin Diks überraschend auch ein neues Sorgenkind: Winter-Neuzugang Alejo Sarco hat sich im Training am Mittwoch einen Kapselriss im Fußgelenk zugezogen und fällt für das Frankfurt-Spiel definitiv aus. Gleichzeitig rechnet Polanski aber mit einer schnellen Rückkehr – womöglich schon beim Auswärtsspiel in Freiburg am 22. Februar.
Das im Rheinland omnipräsente Thema Karneval schiebt Polanski derweil zur Seite. Der „große Karnevals-Freund“ halte nichts davon, „jetzt irgendwie freie Tage zu generieren über irgendeinen Ansporn für Karneval. Ich glaube, die Jungs wissen, was am Wochenende auf dem Spiel steht.“ Die Tabelle müsse „Ansporn genug“ sein. Nur drei Punkte trennen die Fohlen aktuell von Relegationsplatz 16.
In Frankfurt peilt Borussia Mönchengladbach den vierten Auswärtssieg der Saison an. Seinen Matchplan hat sich Eugen Polanski bereits zurechtgelegt. Neue Personalsorgen ändern daran nichts.
