Nur bei einer Neuer-Frage grätscht Urbig dazwischen 

Jonas Urbig darf mindestens am Samstag erneut für Manuel Neuer im Tor des FC Bayern stehen. Und danach?

Bayerns junger Keeper vor nächster Bewährungsprobe

Eine wiederkehrende Frage wird Vincent Kompany am Freitag ausnahmsweise mal nicht beantworten müssen. In den vergangenen Wochen war sie immer wieder aufgetaucht, und der Bayern-Trainer hatte dann gegrinst, weil sich der Prozess irgendwie verselbstständigt hatte. Aber nein, am Samstag gegen Frankfurt wird definitiv Jonas Urbig im Tor stehen. Manuel Neuer fällt schließlich aus.

Für den 22-jährigen Ex-Kölner wird es die nächste Bewährungsprobe in einer Saison, die unerwartet viele davon liefert. Urbig sollte zwar schon hier und da ein paar Einsätze anstelle des bald 40-jährigen Neuer erhalten, aber beim ehemaligen Welttorhüter lassen die körperlichen Problemchen nicht mehr nach.

Urbig steht deshalb schon vor seinem neunten Pflichtspieleinsatz, der sechste in der Liga. Dort hatte er zumeist einen souveränen bis guten Job erledigt, lediglich einmal wirklich schlecht ausgesehen – was die Bayern beim 1:2 gegen Augsburg gleich Punkte kostete.

„Das ist nichts, was ich beantworten möchte.“ (Urbig über Neuers Zukunft)

Der junge Keeper antwortete auf seine Weise, zeigte wenige Tage später beim abschließenden Champions-League-Spiel in Eindhoven (2:1) eine herausragende Leistung inklusive Torvorvorlage (kicker-Note 1).

Beim jüngsten Ligaspiel in Bremen war ein erneuter Einsatz nicht abgesprochen, Kompany hatte tags zuvor noch lächelnd versichert, dass Neuer im Tor stehen werde. Und da stand er ja auch (und manchmal deutlich weiter davor), aber eben nur 45 Minuten lang, ehe ein Faserriss in der Wade dafür sorgte, dass Urbig kurzerhand zum Aufwärmen beordert wurde. „War im ersten Moment schon überraschend“, gestand er nach dem 3:0-Erfolg. „Kalt“ leider auch. „Aber ich habe mich dann aufgewärmt.“

Und keine zwei Minuten Zeit gehabt bis zur ersten Parade, Vorgänger Neuer war keine einzige vergönnt gewesen. Urbig musste insgesamt dreimal eingreifen, sprintete zudem einmal in bester Neuer-Manier aus seinem Kasten und klärte zum Einwurf. „Er hat es wieder sehr, sehr gut gelöst“, fand nicht nur Sportvorstand Max Eberl.

Urbig selbst war ebenfalls nicht unzufrieden, schob aber, bevor er auf sich zu sprechen kam, pflichtbewusst vorweg, „dass ich hoffe und die Daumen drücke, dass der Manuel da jetzt nichts Größeres hat“. Das bleibt dann wohl Ansichtssache bei einem Faserriss, zumindest vorübergehend gehört Urbig wieder der Platz zwischen den Pfosten.

Und ab Sommer? Als Urbig am Samstag das Gefühl bekam, man würde ihn nun zum auslaufenden Vertrag und zur offenen Zukunft von Platzhirsch Neuer befragen, grätschte er in bester Verteidigermanier schon provisorisch dazwischen und blockte gleich ab. „Das ist nichts, was ich beantworten möchte oder was mich …“, bis dann der nicht unwichtige Zusatz kam, wie es denn um die Zusammenarbeit mit seinem fast 18 Jahre älteren Kontrahenten bestellt sei.

Ach so, ja, alles gut. „Also aktuell profitiere ich sehr, sehr viel davon, von ihm, von Sven Ulreich, von Michael Rechner.“ Dem Torwarttrainer. „Aber alle Zukunftsthemen, Entscheidungen, das ist nichts, worüber ich entscheide. Und deswegen werde ich da auch nicht drüber urteilen.“ Ist ja auch okay.

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