Neue Rolle, alte Wichtigkeit: Sebulonsen will sich für die WM empfehlen 

Im November stand Sebastian Sebulonsen erstmals beim 1. FC Köln als Innenverteidiger in der Startelf. Mittlerweile hat der Norweger ein Drittel seiner Bundesliga-Einsätze auf der neuen Position absolviert.

Mehr als Kölns Not-Innenverteidiger

Die Verletztenmisere in der Kölner Defensive bekam auch Sebastian Sebulonsen in den letzten Wochen zu spüren. Zwar blieb der drei Millionen Euro teure Sommerneuzugang aus Bröndby fit, stand sogar in jedem Pflichtspiel seit seiner Ankunft auf dem Rasen und spielte 18 von 20 Partien von Beginn an. Doch zuletzt eben regelmäßig nicht mehr dort, wo er eigentlich eingeplant war.

In sechs der vergangenen sieben Ligaspielen rückte der Rechtsverteidiger in die Innenverteidigung. Als rechter Part der Dreierkette erledigte Sebulonsen seinen Job meist solide (viermal Note 3, zweimal Note 4). „Ich habe das Gefühl, es läuft besser und besser“, erklärte der 25-Jährige am Dienstag. „Für mich ist es eine neue Position, eine neue Rolle mit anderen Aufgaben. Aber ich versuche, es positiv zu sehen.“

Restverteidigung statt Offensivdrang

Seine körperliche Präsenz kommt dem 1,87-Meter-Mann dabei zugute, seinen Offensivdrang kann er dafür nicht mehr ausleben. „In der Innenverteidigung bin ich auf die Defensive fokussiert, habe nicht mehr den Freiraum, mich vorne einzuschalten, sondern bin Teil der Restverteidigung“, beschreibt Sebulonsen den größten Unterschied. „Aber ich fühle mich auf beiden Positionen wohl. Solange ich spiele, bin ich glücklich.“

Und solange er spielt, bietet sich ihm die Chance, Eigenwerbung zu betreiben. Nicht nur für Lukas Kwasniok, der ohnehin bislang auf ihn setzt, sondern auch für Norwegens Nationaltrainer Staale Solbakken. Im Oktober kam Sebulonsen beim 1:1 im Test gegen Neuseeland zu seinem ersten und bislang einzigen Einsatz für die A-Nationalmannschaft.

Einen Monat später war der 19-malige U-21-Nationalspieler zwar nicht mehr dabei, die Weltmeisterschaft in den USA hat er aber dennoch im Blick. „Natürlich ist es mein Ziel, in die Nationalmannschaft zu kommen. Dafür muss ich fokussiert bleiben, jeden Tag hart arbeiten und Leistung bringen, wenn ich spiele.“

Auch zentral in der Viererkette eine Option

Die neugewonnene Variabilität dürfte dabei nicht schaden. Kwasniok jedenfalls scheint Gefallen am Innenverteidiger Sebulonsen gefunden zu haben. Nach der Umstellung auf Viererkette gegen Mainz (2:1) zog er ihn auch dort ins Zentrum, während der gelernte Innenverteidiger Cenk Özkacar ausgewechselt wurde und Rav van den Berg auf der Bank blieb.

Auf dieser Position trainierte er am Dienstag erneut. Der Erfolg sprach schließlich für das System nach der Pause. „Es war natürlich schön, nach einer langen Zeit wieder zu gewinnen“, freute sich Sebulonsen. „Aber jetzt fokussieren wir uns auf Freiburg.“ Womöglich erneut mit dem Rechtsverteidiger im Zentrum.

 Im November stand Sebastian Sebulonsen erstmals beim 1. FC Köln als Innenverteidiger in der Startelf. Mittlerweile hat der Norweger ein Drittel seiner Bundesliga-Einsätze auf der neuen Position absolviert. 

 

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