Nartey und Zagadou vor ungewisser VfB-Zukunft 

Sie werden geschätzt. Doch ihre Zukunft beim VfB Stuttgart ist ungewiss. Die Verträge von Nikolas Nartey und Dan-Axel Zagadou laufen aus. Eine Verlängerung ist alles andere als sicher.

Beim Franzosen sieht es nicht gut aus

Aus Porto berichtet George Moissidis

Die Worte der Wertschätzung sind stets unüberhörbar. Dan-Axel Zagadou und Nikolas Nartey werden nicht nur von den Kollegen und den Fans regelmäßig damit überschüttet. Auch die sportliche Führung hält große Stücke auf die beiden VfB-Profis. Dennoch scheint sich die Zeit des Franzosen und des Dänen am Neckar langsam dem Ende zu nähern. Im Sommer laufen ihre Verträge ab. Beide stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Zwei Profis, zwei Karrieren mit Rückschlägen

Zwei 26-Jährige, die ein ähnliches Schicksal verbindet: eine Karriere geprägt von Verletzungen und Rückschlägen, die vor der nächsten Abzweigung steht. Im Sommer enden ihre Kontrakte, deren Verlängerungen im Moment fraglich erscheinen. Wenn nicht sogar eher unwahrscheinlich.

Vor allem bei Zagadou sieht es nicht gut aus, der in den vergangenen Jahren nach mehreren schweren Knieverletzungen und nicht weniger Versuchen, zu alter Form zu kommen, immer wieder Anschluss suchen muss. Der Franzose kam in der Vorsaison zu drei Pflichtspielen, in dieser sind es weitere vier. Nichts, was Hoffnung darauf macht, dass ein Ende der körperlichen Misere in Sicht ist. Was auch allen Beteiligten immer mehr bewusst wird.

Bei Zagadou steht sogar ein Karriereende im Raum

Bei allem Respekt für dessen Qualitäten als Führungsfigur im Team: Der VfB kann sich den Abwehrhünen, der zu den Topverdienern gehört, nicht leisten. Auch wenn ein Großteil der Kosten seiner Ausfallzeiten von der Versicherung getragen wird. Selbst ein stark leistungsbezogener Vertrag wäre wahrscheinlich keine Lösung, weil auf Zagadous Einsatzzeiten kein Verlass ist und er einen Kaderplatz blockiert. Was auch bei anderen Klubs nicht anders wäre. Einmal mehr steht sogar ein drohendes Karriereende im Raum.

Etwas besser sieht es bei Nartey aus. Auch er musste in seiner Zeit mehrfach und lange verletzt pausieren. Zuletzt rund ein Jahr wegen eines Knorpelschadens im Knie. Dass er einen Anschlussvertrag im vergangenen Sommer bekam, war eine Art Karrierehilfe. Mit der Folge, dass der Däne sich mittlerweile zu einer echten Alternative entwickelt hat. Weitgehend beschwerdefrei und, wenn im Einsatz, verlässlich.

Nartey ist stabil, sein Management pokert

Die aktuellen Gespräche gestalten sich allerdings etwas komplex. Narteys Position hat sich verbessert, die Vorstellungen seines Managements wollen dies berücksichtigt sehen. Die Schwaben leuchten die Situation genau aus. Aktuell ist offen, ob beide Parteien einen gemeinsamen Nenner in der Gestaltung der Zahlen finden.

Sebastian Hoeneß hat dazu eine klare Meinung. Der Cheftrainer hält „sehr viel von dem Spieler“. Dem 43-Jährigen imponiert das Comeback des Profis. „Eine sehr, sehr schöne Geschichte in dieser Saison. Er ist sehr stabil, hat die Möglichkeit bekommen, zu zeigen, was er kann. Und das über mehrere Spiele. Deswegen hoffe ich auf eine Einigung. Wir wissen, was wir an Niko haben und Niko weiß sicher auch, was er an uns hat. Deswegen denke ich sehr positiv.“

 Sie werden geschätzt. Doch ihre Zukunft beim VfB Stuttgart ist ungewiss. Die Verträge von Nikolas Nartey und Dan-Axel Zagadou laufen aus. Eine Verlängerung ist alles andere als sicher. 

 

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