Nach Last-Minute-Punkt: Fritz vermeidet Bekenntnis zu Steffen 

Immerhin ein Punkt gegen Gladbach, den Joker Keke Topp erst in der Nachspielzeit rettete. Doch das zehnte sieglose Spiel in Folge hilft Werder Bremen trotzdem wenig – und befeuert die Diskussionen um die Zukunft von Horst Steffen.

Werder bleibt weiter sieglos

Am Dienstagabend hatte Clemens Fritz noch sehr deutliche Worte gewählt. Deutliche Worte der Unterstützung für Cheftrainer Horst Steffen, wohlgemerkt. Werder Bremen bleibe trotz einer Serie von neun sieglosen Spiele in Folge ruhig, sagte da der Geschäftsführer Fußball, Steffen werde auch gegen Gladbach auf der Bank sitzen. Gegen die Borussia folgte nun allerdings das zehnte Spiel ohne Dreier – und Fritz klang, auf die Zukunft des Coaches angesprochen, auf einmal äußerst vage.

„Es sind jetzt erst ein paar Minuten nach Abpfiff vergangen“, begann Fritz am Sky-Mikrofon auf die entsprechende Frage. „Es ist erst einmal wichtig, dass wir das Spiel sacken lassen, in uns gehen und intern sprechen. Dann werden wir sehen.“

Auf die erneute Nachfrage, ob Steffen auch nächste Woche Samstag in Freiburg auf der Werder-Bank sitzen werde, antwortete Fritz fast wortgleich: das 1:1 gegen Gladbach erst einmal sacken lassen, das Spiel „in Ruhe analysieren“ und sich dann „zeitnah zusammensetzen“. Ein Bekenntnis zum Cheftrainer klingt anders.

Steffen lobt die „Art und Weise“ des späten Werder-Remis

Dabei lieferte das Spiel gegen die Borussia durchaus auch Argumente für Steffen. Im Duell zweier Mannschaften, „die nicht vor Selbstvertrauen gestrotzt haben“, wie Fritz erkannte, warf Bremen insbesondere in Hälfte zwei viel nach vorn und war das überlegene Team. Der 0:1-Schock durch Haris Tabakovic nach gut einer Stunde war der erste Gladbacher Abschluss seit der 14. Spielminute und fiel in eine Drangphase der Werderaner.

„Die Art und Weise, wie wir uns gewehrt haben, spricht für sich“, sagte Steffen nach der Partie bei DAZN. Er habe gesehen, wie seine Mannschaft „fightet, wie sie versucht, den Rückstand zu egalisieren, obwohl es schon lange kein Tor mehr gab. Und doch daran geglaubt hat.“

Genauer gesagt hatten die Hansestädter vor der Gladbach-Partie in fünf der sechs Spiele zuvor nicht mehr getroffen. Was aber womöglich nicht nur auf Steffen, sondern auch auf gewisse Schwächen im Kader zurückzuführen ist. Gegen die Borussia war es nun Joker Keke Topp, der mit seinem ersten Saisontor in der Nachspielzeit Werder noch einen Punkt rettete.

Steffen bereit, „dem Verein weiter zu dienen“

Die Erleichterung hielt aber nur kurz. Stattdessen sei Steffen genau wie die Mannschaft „geknickt“ gewesen, verriet Fritz. „Weil wir uns mehr erhofft und versprochen haben. Wir waren die dominantere Mannschaft.“ Bei Topp hofft Fritz nun, „dass der Knoten ein Stück weit geplatzt ist“.

Ob das auch für das restliche Team gilt, wird erst der nächste Spieltag zeigen. Und die nächsten Tage, ob Steffen dann noch im Amt ist. Der 56-Jährige stellte klar: „Ich bin bereit, diese Aufgabe weiter anzunehmen und dem Verein zu dienen. Alles Weitere ist nicht mein Bereich.“

Unterstützende Worte gab es am Samstagnachmittag zwar nicht von Fritz, dafür von Marco Friedl. „Es ist schon so, dass wir einen Plan haben, wir müssen ihn nur umsetzen. Wir sind auf dem Platz verantwortlich“, meinte der Kapitän. Gleichzeitig kennt auch er das Geschäft: „Klar kommt die Diskussion um den Trainer auf, wenn du die Spiele nicht gewinnst.“ An diesem Umstand muss Werder in Freiburg dringend etwas ändern.

 Immerhin ein Punkt gegen Gladbach, den Joker Keke Topp erst in der Nachspielzeit rettete. Doch das zehnte sieglose Spiel in Folge hilft Werder Bremen trotzdem wenig – und befeuert die Diskussionen um die Zukunft von Horst Steffen. 

 

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