Union Berlin will auch in Freiburg punkten. Trainer Steffen Baumgart kann bei dieser Mission auf fast alle Stammplatzkandidaten zurückgreifen.. Vogt weiter in der Warteschleife. Für den 1. FC Union Berlin kam die Länderspielpause eher unpassend. Schließlich konnten die Hauptstädter zuletzt gegen den FC Bayern München (1:1) und bei Eintracht Frankfurt (2:1) sogar gegen Top-Teams der Liga punkten.. Innere und äußere Frühlingsgefühle sind bei den Köpenickern immer noch auszumachen. „Wenn man mit zwei positiven Ergebnissen in die Länderspielpause geht, mit denen keiner gerechnet hat, sorgt das für eine gewisse Erleichterung. Dann kommt jetzt langsam der Frühling“, sagte Trainer Steffen Baumgart. „Das sorgt auch für lächelnde Gesichter auf dem Platz. Es gibt noch 24 Punkte zu verteilen. Da wollen wir so viele holen, damit wir so schnell wie möglich den Klassenerhalt einfahren können.“. Freiburg wartet. Nächster Halt auf diesem Weg ist der Breisgau. Am Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) wollen sich die Eisernen beim SC Freiburg beweisen, nach dem es sowohl im Hinspiel als auch in der vergangenen Saison in Freiburg torlose Unentschieden gegeben hatte.. Freiburg scheint Union ein Stück weit zu liegen. Von den letzten neun Bundesliga-Begegnungen ging nur eine (2022/23: 1:4 in Freiburg) verloren. Baumgart erwartet jedoch ein hartes Stück Arbeit, zumal der auf Platz sechs stehende Sport-Club heuer seit sieben Spielen ungeschlagen ist. „Freiburg ist sehr erfahren. Sie können sehr gut verteidigen und machen aus wenig viel. Sie spielen deshalb um die internationalen Plätze mit und sind daher eine große Herausforderung für uns“, so Baumgart.. Lazarett lichtet sich. In personeller Hinsicht stehen bis auf die Mittelfeldspieler Aljoscha Kemlein (Fußverletzung) und Robert Skov (Aufbautraining nach Wadenverletzung) alle Stammplatzkandidaten zur Verfügung.. Ein kleines Fragezeichen gibt es noch bei Andras Schäfer. Der ungarische Mittelfeldmann zog sich beim Nations-League-Spiel in der Türkei (1:3) eine Gehirnerschütterung zu. „Wir haben geschaut, dass er keine Nachwirkungen hat. Er wird am Sonnabend einen letzten Test absolvieren. Ich gehe davon aus, dass er komplett einsatzfähig ist“, meinte Baumgart.. Das trifft eigentlich auch auf Kevin Vogt zu, der nach überstandener Knieverletzung gegen die Bayern zumindest wieder im Kader stand. Aktuell befindet sich der unter Baumgart-Vorgänger Bo Svensson noch als Abwehrchef agierende Routinier aber hinsichtlich der Innenverteidigerplätze in der Warteschleife. Danilho Doekhi, Leopold Querfeld und Diogo Leite waren zuletzt gesetzt. „Die Jungs auf der Position machen es im Moment sehr gut. Deshalb sehe ich keinen Grund, in eine große Wechselsituation zu kommen“, sagte Baumgart. „Das ist Fußball. Das kennt Kevin. Er hat es in seiner Karriere bisher immer geschafft, sich reinzuarbeiten. Man sieht ihm an, dass er das will.“
