Mittelfeldallrounder für den Sport-Club: Yamamoto unterschreibt in Freiburg 

Der SC Freiburg hat seinen zweiten Sommer-Neuzugang unter Vertrag genommen: Aus der ersten belgischen Liga kommt der Japaner Rihito Yamamoto.

Zweiter Japaner im Kader

Für die neue Nummer 1 Mio Backhaus überwies der SC Freiburg eine Rekordablöse an Bundesliga-Konkurrent Werder Bremen. Nun investieren die Breisgauer erneut in ihren Kader und eisen Rihito Yamamoto vom belgischen Erstligisten Sint-Truidense VV los.

Zu den Vertragsdetails machte der Verein wie üblich keine Angaben, Medienberichten zufolge wird allerdings ein hoher einstelliger Millionenbetrag als Ablöse fällig.

In der aktuellen Saison stand der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler in 29 von 30 Spielen der Hauptrunde in der Startelf von Sint-Truiden (5 Tore, 6 Vorlagen). In der Meisterrunde, die sein Klub als Dritter abschloss, kamen weitere neun Einsätze und zwei Assists hinzu.

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„Rihito hat in der vergangenen Saison eine sehr gute Entwicklung durchlebt. Er ist im wahrsten Sinne ein Mittelfeldallrounder“, wird Sportdirektor Klemens Hartenbach in einer Mitteilung des Sport-Clubs zitiert. „Seine große Stärke ist sicherlich, dass er sehr breit aufgestellt ist. So kann er sowohl mit Ball als auch gegen den Ball wesentliche Akzente setzen.“ Für den Japaner sei nun im nächsten Schritt wichtig, „sich anzupassen und in Feinheiten weiterzuentwickeln“.

Keine große Umstellung ins Freiburger System nötig

In Belgien übernahm Yamamoto in der abgelaufenen Saison meist den offensiveren Part auf der Doppelsechs in einem 4-2-3-1 – dem üblichen System des SC Freiburg. Zumindest was die Grundordnung angeht, in der Yamamoto auch den offensiven Part hinter der Spitze geben könnte, ist also keine große Umstellung nötig. Der Linksfüßer fiel dort neben den spielerischen Qualitäten und der Kreativität wegen seiner Laufstärke mit einem extrem weiten Aktionsradius auf und war unterm Strich einer der auffälligsten Akteure des Teams.

Beim Blick auf diese Rolle liegt der Gedanke nah, dass die Freiburger schon mal einen möglichen Abschied von Johan Manzambi vorbereitet haben. Was die Rolle und die Positionierung auf dem Feld angeht, ist Yamamoto eine mögliche Alternative zum Schweizer, sollte der in diesem Sommer den nächsten Schritt seiner Karriere gehen. Konkrete Wechselgedanken hat der 20-Jährige nach eigener Aussage zum jetzigen Zeitpunkt nicht. „Die Freiburg-Fans müssen keine Angst haben“, sagte er am Mittwoch im Kreise der Schweizer Nati.

Yamamoto: Bundesliga ein „großes Ziel“

Yamamoto wechselte im Sommer 2023 aus der Heimat nach Belgien und absolvierte insgesamt 98 Pflichtspiele für Sint-Truiden. Im ersten Jahr, damals trainiert von Thorsten Fink, und auch in der Saison 2024/25, brauchte der Japaner noch etwas Zeit, um sich an den Fußball auf dem europäischen Kontinent zu gewöhnen. Yamamoto gilt als extrem arbeitswillig – was er nach zwei Jahren Anlaufzeit mit dem Durchbruch in der gerade abgelaufenen Saison unter Beweis gestellt hat.

Von der U 15 bis zur U 23 durchlief er zudem alle Juniorenteams der japanischen Nationalmannschaft. Im Breisgau trifft er daher auf einen alten Bekannten: Yuito Suzuki. Mit seinem Landsmann, der im Sommer 2025 nach Freiburg wechselte, stand er von 2019 bis 2023 in 18 U-Länderspielen gemeinsam auf dem Feld.

„Die Bundesliga war ein großes Ziel von mir und natürlich habe ich mich mit Yuito über Freiburg unterhalten“, sagt Yamamoto, der der aktuell zweite Japaner in Freiburgs Kader sein wird. Er habe von seinem Landsmann „nur gute Dinge gehört“.

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