Machida ist bei der TSG voll im Zeitplan 

Hoffenheims japanischer Innenverteidiger Koki Machida hat gut sechs Monate nach seinem Kreuzbandriss bereits erste Gehversuche mit Ball unternommen.

Verteidiger zurück auf dem Platz

Bitterer kann ein Bundesliga-Debüt kaum verlaufen: Gleich mehrfach war Hoffenheims Neuzugang Koki Machida am ersten Spieltag in Leverkusen (2:1) zu spät gekommen, nicht nur bei der frühen Führung für Bayer. Und nach seiner ersten Halbzeitpause war der Japaner schwer verletzt in die Kabine begleitet worden. Im Grunde schien die Saison für den 27-Jährigen nach Kreuzbandriss da schon gelaufen.

Seit Ende Februar zurück aus Japan

Doch wer weiß? Denn Machida ist in seiner Reha überragend im Zeitplan. Die ersten sechs Monate hatte er inklusive Operation in seiner Heimat verbracht und war nur vor zwei Monaten mal zu einer kurzen Stippvisite im Kraichgau. Seit Ende Februar aber ist der Innenverteidiger zurück in Hoffenheim, um nun das gezielte Aufbautraining anzugehen.

Und diese Woche wurde Machida schon wieder auf dem Platz mit Ball am Fuß gesichtet. Freilich noch erste Gehversuche und weit entfernt von einer Rückkehr ins Mannschaftstraining. Dennoch ist das Tempo, das Machida vorlegt, bemerkenswert. Nebenmann Ozan Kabak etwa hatte wegen einiger Rückschläge eineinhalb Jahre bis zum Comeback gebraucht, das dürfte der Linksfüßer weit unterbieten, falls er weiter ohne Komplikationen herangeführt werden kann.

Für rund fünf Millionen Euro hatte die TSG Machida vergangenen Sommer von Union Saint-Gilloise aus Belgien geholt, um endlich die Dauerbaustelle in der Innenverteidigung zu schließen. Schnell hatte Sportgeschäftsführer Andreas Schicker dann erneut reagieren müssen und die bereits bestehenden Kontakte zu Albian Hajdari wieder aufgenommen, der seither Machidas Rolle ausfüllt.

Noch leise WM-Hoffnung?

Mit dem erstarkten Robin Hranac und Rückkehrer Kabak haben die Hoffenheimer das Niveau und die Zuverlässigkeit im Defensivzentrum deutlich erhöht. Kein Grund zur Eile also für Machida. Der könnte sich eigentlich in aller Ruhe auf seine zweite Saison in Hoffenheim vorbereiten, in der nach Lage der Dinge ein weiterer Wettbewerb, mehr Spiele und mehr Rotation nötig sein wird.

Allerdings könnte auch die leise Sehnsucht nach der WM den Nationalverteidiger Japans motivational noch um- und antreiben. Eigentlich schien dieser Zug abgefahren. Sollte Machida aber tatsächlich ein Comeback noch in dieser Saison gelingen – wer weiß …

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