Am Samstag erwartet RB Leipzig in der heimischen Arena den FSV Mainz 05. Nach dem Punktverlust auf St. Pauli soll gegen den Drittletzten ein Sieg her. Allerdings gibt es einen weiteren Verletzten. Sulemani Sani fällt vier bis sechs Wochen aus.
RB erwartet Mainz
Die seelischen Schmerzen, die das 1:1 am Dienstag beim FC St. Pauli bei RB Leipzig verursacht hat, sind abgehakt. Sagt zumindest Ole Werner. Der Trainer der Sachsen betonte im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag, dass er, sein Stab und die Mannschaft „den Fokus schnell auf Mainz ausgerichtet haben“.
Schmerzen dürfte den Coach der Leipziger indes, dass sich nach Assan Ouedraogo nun ein weiterer Akteur seines Kaders verletzt hat. Suleman Sani, nach dem am Donnerstag verpflichteten Abdoul Koné von Stade Reims jüngster Neuzugang, zog sich im Training eine Sprunggelenkverletzung zu und wird laut Werner „vier bis sechs Wochen“ ausfallen. Der 19 Jahre alte Stürmer war erst vor gut zwei Wochen vom slowakischen Erstligisten AS Trencin nach Leipzig gewechselt und soll konservativ behandelt werden.
Lukeba im Aufbautraining
Neben Ouedraogo, Langzeitpatient Viggo Gebel (Kreuzbandriss) und Sani fehlt beim Duell mit Mainz 05 nach wie vor Castello Lukeba. Der französische Innenverteidiger verpasste wegen einer Kapselverletzung zuletzt bereits die Partien in Heidenheim (3:0) und auf St. Pauli. Werner hofft jedoch, dass der 23-Jährige zeitnah – eventuell schon am 8. Februar beim 1. FC Köln – wieder mitwirken kann. „Wir sind dabei, ihn weiter zu steigern“, sagt der RB-Trainer über das Aufbautraining von Lukeba.
„So lange das Transferfenster offen ist, werden wir auf jeder Positon kucken, ob etwas Sinn macht.“ (Ole Werner)
In Heidenheim und bei St. Pauli vertrat El Chadaille Bitshiabu seinen Landsmann, zudem stünde Lukas Klostermann als Innenverteidiger-Alternative bereit. „Grundsätzlich ist es so, dass die zur Verfügung stehen, unser vollstes Vertrauen haben und wir auch glauben, dass wir mit den Jungs unsere Ziele erreichen können“, stellt Werner klar. Abseits dessen beobachtet RB jedoch den Spielermarkt. „So lange das Transferfenster offen ist, werden wir auf allen Positionen gucken, ob etwas Sinn macht“, sagt der Leipziger Trainer. So ist es auch denkbar, dass RB eventuell – als Vorgriff auf eine Verpflichtung im Sommer – noch im zentralen Mittelfeld aktiv wird, wo Ouedraogo noch bis Ende März ausfällt und der Verbleib von Xaver Schlager (Vertrag läuft aus) noch nicht sicher ist.
Drei Kandidaten als Baumgartner-Ersatz
Gegen Mainz müssen die Leipziger zudem auf Christoph Baumgartner verzichten. Der Top-Scorer (18 Scorerpunkte) fehlt wegen der 5. Gelben Karte. Wer ihn ersetzt, hat Werner noch nicht entschieden. Ezechiel Banzuzi und Andrija Maksimovic heißen die Alternativen. Eventuell rückt aber auch Conrad Harder ins Team, dann würde Romulo aus dem Sturm auf die Zehn rücken und das 4-3-3-System vielleicht in Richtung 4-2-3-1 variieren. Fraglich ist ob Johan Bakayoko zum Kader zählt. Immerhin befindet sich der niederländische Flügelstürmer nach muskulären Problemen wieder im Training.
Unabhängig von der Besetzung sähe es Werner gerne, wenn sein Team gegen Mainz speziell in Sachen Effizienz und Präzision gegenüber den jüngsten Auftritten zulegt. Es gehe darum, „dass du in Phasen, in denen du dominant bist, auch effektiv bist“, so Werner, „wir können im letzten Drittel wieder genauer werden“.
Am Samstag erwartet RB Leipzig in der heimischen Arena den FSV Mainz 05. Nach dem Punktverlust auf St. Pauli soll gegen den Drittletzten ein Sieg her. Allerdings gibt es einen weiteren Verletzten. Sulemani Sani fällt vier bis sechs Wochen aus.
