Lukeba fällt in Heidenheim aus 

Am Samstagnachmittag tritt RB Leipzig beim 1. FC Heidenheim an. Wie in der Hinrunde will RB nach einer klaren Niederlage gegen Bayern München gegen das Kellerkind eine neue Erfolgsserie starten. Allerdings fehlt ein weiterer Stammspieler.

Chance für Bitshiabu in Leipzigs Abwehr

In der ersten Saisonhälfte war die Heimpartie des 2. Spieltages gegen den 1. FC Heidenheim für RB Leipzig so etwas wie eine Therapie. Zum Ligastart hatte das Team von Trainer Ole Werner beim FC Bayern München eine 0:6-Klatsche kassiert und musste sich erstmal sortieren.

Auch das Rückspiel – diesmal in Heidenheim – kann für die Sachsen therapeutische Wirkung haben. Wieder kommen Kapitän David Raum und seine Kollegen aus einer deutlichen Niederlage gegen den Rekordmeister, auch wenn die Kräfteverhältnisse beim 1:5 am vergangenen Samstag nicht so eindeutig waren wie die im Hinspiel.

„“Wenn man uns eines nicht absprechen kann, dann ist das Charakter.“ (Ole Werner)

Trainer Werner will jedoch nicht von einem Charaktertest für sein Team reden, „denn wenn man uns eines nicht absprechen kann, dann ist das Charakter“, so der 37-Jährige. Werner sieht seine Mannschaft nach drei Niederlagen aus den vergangenen vier Ligaspielen allerdings in einer sehr richtungsweisenden Saisonphase. Und deshalb sagt er: „Wir stehen vor einer wichtigen Woche.“ Mit dem Duell in Heidenheim, dem Nachholspiel am kommenden Dienstag beim FC St. Pauli sowie dem Heimspiel am 31. Januar gegen Mainz 05 trifft Leipzig in einer Woche auf die drei Letzten der Tabelle – und da werden von einem Anwärter für die Champions-League-Qualifikation Siege erwartet.

Allerdings muss Werner neben Assan Ouedraogo (Sehnenverletzung im Knie) und Johan Bakayoko (muskuläre Probleme, soll nächste Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen) auch auf Castello Lukeba verzichten. Der französische Innenverteidiger laboriert seit dem Bayern-Spiel an einer Kapselverletzung im Knie, möglicherweise kann der 23-Jährige auf St. Pauli schon wieder mitwirken. „Wir schauen von Tag zu Tag“, sagt Werner.

Bitshiabu erhält wohl eine Chance

Lukebas Pech dürfte die Chance für El Chadaille Bitshiabu sein, der seinen Landsmann Lukeba in der Rückrunde der vergangenen Saison sogar verdrängt hatte. In dieser Saison musste sich der hünenhafte Verteidiger (1.96 Meter, 95 Kilo) bisher aber mit der Rolle des Reservisten begnügen und kam in der Liga nur auf vier Einsätze (einmal Startelf) sowie auf einen Einsatz im Zweitrunden-Match von RB bei Energie Cottbus. „Chad ist die logische Option“, sagt Werner zu seinen Personalplanungen, „er hat unser vollstes Vertrauen, gute Spiele für uns machen zu können, und unsere volle Unterstützung.“

 Am Samstagnachmittag tritt RB Leipzig beim 1. FC Heidenheim an. Wie in der Hinrunde will RB nach einer klaren Niederlage gegen Bayern München gegen das Kellerkind eine neue Erfolgsserie starten. Allerdings fehlt ein weiterer Stammspieler. 

 

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