Der nächste Schritt auf dem Weg zum Comeback ist eingeleitet. Robin Hack steht in Mönchengladbach wieder auf dem Platz. Wie es beim Offensivspieler und den anderen Ausfällen aussieht.
Reyna braucht weiterhin Zeit
Robin Hack liegt im Zeitplan. Mit der von ihm für Mitte Februar anvisierten Rückkehr ins Mannschaftstraining hat es geklappt. Am Dienstag absolvierte der Offensivspieler seine erste Einheit im Kreis der Teamkollegen. Dass er dabei noch nicht das volle Programm durchzog, war zu erwarten gewesen. „Es ist für Hacki sehr schön, dass er wieder dabei ist. Wichtig ist, dass er wieder mit der Mannschaft trainiert. Es wird in dieser Woche weiter teilintegriert für ihn weitergehen“, sagt Trainer Eugen Polanski.
Fünf Monate ist es inzwischen her, dass sich Hack einer Operation am rechten Knie (Innenmeniskusriss) unterziehen musste. Nach dem Comeback-Versuch im November war der torgefährliche Techniker aber schnell wieder raus. „Ich bin in einen Reizzustand reingekommen, mein Knie kam nicht mehr zur Ruhe“, berichtete Hack am Rande des Gladbacher Heimspiels gegen Bayer Leverkusen (1:1) und verkündete glücklich, dass er mittlerweile schmerzfrei sei. Die Ankunft im Teamtraining sorgt für Hoffnung im Gladbacher Lager, dass der spielstarke Flügelmann bald auch wieder auf Torejagd gehen kann. „Wir müssen ihm aber noch Zeit geben“, weiß Polanski. Eine derart lange Pause erfordere ein schrittweises Heranführen.
Reyna noch keine Option fürs Freiburg-Spiel
Bei den übrigen Offensivkräften zeichnet sich mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Sonntag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auch kein Blitz-Comeback ab. Giovanni Reyna (muskuläre Probleme) wird voraussichtlich erst nächste Woche wieder teilintegriert werden können ins Mannschaftstraining. Der im Winter von Leverkusen ausgeliehene Stürmer Alejo Sarco laboriert an einem Kapselriss. Tim Kleindienst (nach Knie-OP) und Nathan Ngoumou (Aufbautraining nach Achillessehnenriss) setzten ihre individuelle Reha fort.
Vorne mehr Durchschlagskraft. Hinten eine bessere Defensivarbeit. In beiden Strafräumen wollen die Borussen in Freiburg mehr zeigen als es beim 0:3 in Frankfurt am Samstag der Fall war. „Im Training sehen wir, dass die Jungs es können, aber im Spiel machen sie es häufig zu kompliziert. Wir müssen darauf hinarbeiten, im Abschluss entschlossener und zielstrebiger zu werden“, sagt Sportchef Rouven Schröder in Bezug auf die Offensive. Dass prinzipiell die spielerischen Mittel gefunden wurden, um Mannschaften wie der Eintracht oder davor Leverkusen Probleme bereiten zu können, stimme ihn zuversichtlich. Schröder sagt: „Wir haben gesehen, dass wir auch gute Gegner bespielen können. Jetzt gilt es, sich für den Aufwand auch zu belohnen.“
Der nächste Schritt auf dem Weg zum Comeback ist eingeleitet. Robin Hack steht in Mönchengladbach wieder auf dem Platz. Wie es beim Offensivspieler und den anderen Ausfällen aussieht.
