Kwasnioks Hoffnung im Abstiegskampf: „Überraschungen werden zunehmen“ 

Kölns Trainer Lukas Kwasniok findet die Leistungen seiner Mannschaft nach zuletzt zwei Pleiten nicht besorgniserregend schlecht. Das stimmt ihn zuversichtlich für die Aufgabe gegen Hoffenheim – genauso wie der zunehmende Druck auf die vermeintlichen Favoriten.

Köln fordert Hoffenheim

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den VfB Stuttgart (3:1) und RB Leipzig (2:1) wartet mit der TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) schon der nächste Gegner aus der Spitzengruppe auf den 1. FC Köln. Trainer Lukas Kwasniok ist dennoch hoffnungsvoll gestimmt und freut sich auf das letzte Drittel der Saison.

Obwohl sich die Geißböcke mitten im Abstiegskampf befinden, sieht Kwasniok keinen Grund zur Sorge. „Ich habe schon vor Beginn der Saison gewusst, dass die Aufgabe Klassenerhalt keine leichte sein würde. Ich habe mich darauf eingestellt, dass es bis zum 34. Spieltag so gehen wird“, erklärte er und fügte hinzu: „Wenn wir am 33. Spieltag den Klassenerhalt erreichen, dann haben wir einen guten Job gemacht.“ Das Ziel habe er fest vor Augen. Dennoch freue er sich auf den Saison-Endspurt: „Es ist das schönste Drittel der Saison, auch für den Trainer. Da geht’s ans Eingemachte.“

Obwohl die Kölner in diesem Jahr erst zwei Siege feiern konnten, stellt Kwasniok klar: „Es ist nicht so, dass jemand sagen kann: Das war leistungstechnisch ein Desaster.“ Im Gegenteil: „Performance wird früher oder später belohnt,“ ist sich der FC-Coach sicher.

Und tatsächlich war der Aufsteiger oft nah am Erfolg und nie chancenlos. Das stimmt Kwasniok auch gegen Hoffenheim optimistisch. „Die Ausgangssituation hätte deutlich schlechter sein können. Wir sind mittendrin statt nur dabei,“ ordnete er die sportliche Situation seines Klubs ein, der derzeit auf dem 12. Tabellenplatz mit nur vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz steht. Um die Klasse sicher zu halten, wolle man attackieren, auch schon gegen die TSG.

„Überraschungen werden zunehmen“

Außerdem ist der 44-Jährige der Meinung, dass mit zunehmender Dauer der Saison der Gegner immer irrelevanter wird. Insbesondere die Mannschaften rund um die internationalen Plätze „befinden sich in einer anderen Drucksituation“ und hätten mehr zu verlieren, „als wenn sie am 25. Spieltag völlig frei aufspielen“ könnten. Das trifft auch auf die TSG zu, die sich realistische Hoffnungen auf einen Champions-League-Platz machen kann. Laut Kwasniok würde dies „kleineren Mannschaften“ im Abstiegskampf helfen, da diese ohnehin schon mit dem Rücken zur Wand stehen. Aus diesem Grund glaubt er, „dass Überraschungen zunehmen werden. Das macht das letzte Saison-Drittel so interessant.“

Ein Vorteil, um Hoffenheim zu schlagen? Das Duell gegen die Kraichgauer, die derzeit auf dem dritten Tabellenplatz liegen, bezeichnete der FC-Coach zwar als „Herkules-Aufgabe“, nichtsdestotrotz sei es für die Kölner die Chance, dagegenzuhalten und zu zeigen: „Wir sind da.“

 Kölns Trainer Lukas Kwasniok findet die Leistungen seiner Mannschaft nach zuletzt zwei Pleiten nicht besorgniserregend schlecht. Das stimmt ihn zuversichtlich für die Aufgabe gegen Hoffenheim – genauso wie der zunehmende Druck auf die vermeintlichen Favoriten. 

 

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