Kommt es zu Veränderungen beim VfL? Schwegler ausweichend und doch vielsagend 

Seit 1997 spielt der VfL Wolfsburg in der Bundesliga – nur Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen sind länger durchgängig dabei. Nun aber droht den Wölfen der Abstieg ins Unterhaus, entsprechend angespannt ist die Lage. Sportdirektor Pirmin Schwegler kündigte eine „Entscheidung“ an.

VfL-Kapitän Arnold schiebt Frust

Ratlos, fassungslos und zum Teil apathisch – wer in die Gesichter der Wolfsburger nach dem 1:2 gegen den HSV schaute, dem wurde recht schnell klar, wie sehr die momentane Lage die Gemüter belastet. „Es ist brutal, ein sehr bitterer Moment“, rang Maximilian Arnold nach Worten und gab bei Sky offen zu, dass es sehr schwer sei, „die richtigen Worte zu finden“.

Der Kapitän betonte dabei auch, dass er gegen den HSV keine Wolfsburger Mannschaft gesehen habe, „die nicht wollte“, das Gegenteil sei der Fall gewesen, „aber, wenn du unten drinsteckst und so eine Scheiße hast, dann passieren solche Dinge wie heute. Das ist sinnbildlich.“

Mit „solchen Dingen“ meinte er die zwei Elfmeter, die schlussendlich zur Niederlage geführt haben. „Es ist verrückt. Wie viele Elfmeter wir gegen uns bekommen, wie viele Gegentore wir bekommen“, konkretisierte Arnold später in der Mixed Zone: „Das ist die Baustelle, das kann man nicht wegdiskutieren.“ Neben den defensiven Schwächen bemängelte der Kapitän aber auch, dass man vorne nicht nachgelegt hat. „Wir kriegen die scheiß Murmel nicht über die Linie. Wenn du ein Tor geschossen hast, musst du auch mal ein Zweites schießen und hinten so stehen, dass du die Führung nicht wieder einmal verspielst. Das sind Dinge, da drehen wir uns im Kreis.“

Der Mittelfeldmann hatte auch Verständnis für den Unmut der Fans, der nach Abpfiff in teils deutlichen Worten gut hörbar war. „Klar hat man Verständnis dafür. Das ist Frust, das gehört dazu. Wir sind auch alle gefrustet und brutal enttäuscht. Es muss auch mal raus“, sagte der 31-Jährige und meinte zugleich, dass man den Blick nun aber wieder nach vorne richten müsse. „Nichtsdestotrotz müssen wir ab Montag wieder aufstehen, es sind noch neun Spiele zu gehen. Nur das zählt.“

Jetzt müssten alle, die es mit dem VfL Wolfsburg halten, zusammenstehen, um die Krise zu bewältigen. Einen anderen Weg gebe es nicht, denn „die Segel streichen macht gar keinen Sinn“, weiß Arnold: „Das funktioniert auch nicht, hat es noch nie. Es geht darum, Spiele zu gewinnen – scheißegal wie. Wir müssen auf den Platz als Einheit auftreten und natürlich unsere Fehler abstellen.“

Schwegler vermeidet klare Aussagen

Ob das mit Trainer Daniel Bauer angegangen wird, erscheint unwahrscheinlich. Für Arnold ist das aber auch nicht wichtig, schließlich „geht es nicht um einzelne Personen, es geht darum, den VfL Wolfsburg in der ersten Liga zu halten.“ Das dürfte auch Sportdirektor Pirmin Schwegler so unterstreichen, in einem anderen Punkt vermied der 38-Jährige aber konkrete Aussagen.

„Selbstredend“ sei das „kein schöner Tag für den VfL Wolfsburg“, sagte Schweizer und gab zu, dass es ihm schwerfalle, „hier zu stehen und die richtigen Worte zu finden“. Man müsse jetzt erstmal „alles sacken lassen“ und „Gespräche führen. Morgen geht es weiter und wir werden eine Entscheidung treffen.“ Zur Zukunft des Trainers oder Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen, der auffällig abwesend war, wollte sich Schwegler nicht äußern, nur so viel: „Wir werden etwas sagen, wenn es etwas zu sagen gibt.“

Eine ausweichende Aussage, die letzten Endes doch sehr vielsagend ist.

 Seit 1997 spielt der VfL Wolfsburg in der Bundesliga – nur Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen sind länger durchgängig dabei. Nun aber droht den Wölfen der Abstieg ins Unterhaus, entsprechend angespannt ist die Lage. Sportdirektor Pirmin Schwegler kündigte eine „Entscheidung“ an. 

 

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