Kölns Erfolgserlebnis mit Manko: „Wir müssen sechs Punkte holen“ 

Fünf Tage nach dem Aus in den WM-Play-offs hatte Jakub Kaminski wieder etwas zu feiern. Sein Tor brachte den 1. FC Köln in Frankfurt zurück und half dabei, dass sich sein Team über einen erkämpften Punkt freuen durfte. Der Befreiungsschlag lässt jedoch weiter auf sich warten.

Kaminski zwischen WM-Aus und Baby-Glück

Es musste schnell gehen, doch für eine vielsagende persönliche Geste blieb Jakub Kaminski nach seinem Anschlusstreffer zum 1:2 in Frankfurt doch noch die Zeit. Nachdem Said El Mala dem von Hugo Larsson abgefälschten Abschluss gleich hinterhergelaufen war, um den Ball aus dem Tor zu holen und das Spiel fortzusetzen, übergab er das Leder doch noch an den Polen, der es sich unter das Trikot steckte und den Daumen in den Mund nahm.

Ein Gruß nach Hause an Partnerin Monika. „Sie ist im fünften Monat schwanger, wir haben eine gute Zeit vor uns“, erklärte Kaminski das private Glück am Mikrofon von DAZN. Und auch sportlich kehrte das Glück spätestens nach dem Ausgleichstreffer von Alessio Castro-Montes zumindest teilweise zurück. „Chapeau an die Mannschaft“, sagte der Offensivspieler nach dem 2:2 in der Mixed Zone. „Für die Mannschaft ist das sehr wichtig, weil wir bis zum Ende kämpfen, nach einem 0:2-Rückstand zurückkommen und sogar gewinnen können.“

„Wenn ich nur an das Schweden-Spiel denke, habe ich am Ende keine Haare mehr.“ (Jakub Kaminski)

Und auch Kaminski selbst dürfte der Treffer besonders nach der verpassten WM-Qualifikation gutgetan haben, wenngleich es letztlich nicht mehr zum Sieg reichte. Mit der polnischen Nationalmannschaft war er am Dienstag mit einem 2:3 in Schweden gescheitert, hatte selbst gleich vier Schüsse abgegeben, dort den Treffer aber noch verpasst. „Ich hatte schon schwierige Momente in meinem Fußballerleben“, erklärte Kaminski bei aller Enttäuschung. „Das ist Sport, das muss ich akzeptieren. Wenn ich nur an das Schweden-Spiel denke, habe ich am Ende keine Haare mehr.“

Auch gegen die Eintracht hatte er durchaus gute Möglichkeiten zu einem weiteren Treffer, legte sich beispielsweise schon im ersten Durchgang aber den Ball zu weit vor. Insgesamt sieben der 14 Kölner Abschlüsse verzeichnete Kaminski, darunter fünf von neun, die auf das Tor von Michael Zetterer kamen. Seine Rolle bleibt auch unter René Wagner als Cheftrainer, unter dem er wegen der Länderspielreisen bislang nur zweimal trainierte, eine zentrale in der Kölner Offensive.

Wagner „muss nicht so viel anders machen“

„René kennt unsere Qualität, er muss nicht so viel anders machen“, sagte Kaminski über den vorherigen Co-Trainer. Und das Remis zu dessen Auftakt wurde besonders aufgrund des zwischenzeitlichen 0:2 durchaus als positives Ergebnis aufgenommen. Doch mit „guten“ Unentschieden wird der FC in der entscheidenden Phase des Abstiegskampfs nicht weit kommen: „Wir wissen um unsere Situation und die ist nicht optimal. Wir haben viel zu wenige Punkte. Jetzt kommen die großen Spiele für uns.“ Am Sonntag (15.30 Uhr) empfangen die Kölner Werder Bremen, schon am darauffolgenden Freitag (20.30 Uhr) geht es zum FC St. Pauli. Und das mit einer klaren Zielsetzung: „Wir müssen alles dafür tun, in den nächsten beiden Spielen sechs Punkte zu holen.“

Kaminski spielt dabei nicht nur für den Kölner Klassenerhalt, sondern ein Stück weit auch für seine eigene Zukunft. Für die Leihgabe des VfL Wolfsburg hat der FC eine Kaufoption in Form eines Vorkaufsrechts in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Wird diese Summe jedoch von einem der zweifelsohne vorhandenen Interessenten überboten, könnte sein weiterer Weg ab Sommer auch außerhalb der Domstadt liegen.

 Fünf Tage nach dem Aus in den WM-Play-offs hatte Jakub Kaminski wieder etwas zu feiern. Sein Tor brachte den 1. FC Köln in Frankfurt zurück und half dabei, dass sich sein Team über einen erkämpften Punkt freuen durfte. Der Befreiungsschlag lässt jedoch weiter auf sich warten. 

 

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