Köln zieht Konsequenzen aus der Standard-Schwäche 

Kein Team ist bei Standardsituationen so schlecht wie der 1. FC Köln. Das Thema schwelt seit Monaten – und hat nun Umstrukturierungen zur Folge.

Co-Trainer von Aufgaben entbunden

19 Gegentreffer kassierte der 1. FC Köln in dieser Saison bereits nach Standardsituationen. Allein zehnmal klingelte es im Kasten von Torhüter Marvin Schwäbe nach einer Ecke, zweimal nach einem Einwurf und viermal nach einem Freistoß. Dazu kommen drei Elfmeter. Das ist der Negativ-Wert der Liga, und auch bei den eigenen Treffern nach ruhenden Bällen sind die Geißböcke ligaweit die Schlechtesten. Vier Tore kamen so zustande – viel zu wenig.

Die Misere bei diesem Thema hängt den Geißböcken seit Wochen zum Hals raus, nun gibt es auch handfeste Konsequenzen: Hannes Dold, der im Sommer vom Analysten zum Co-Trainer aufstieg und im Trainerteam für die Standards zuständig war, wurde bereits vor dem Spiel gegen RB Leipzig (1:3) von seinen Aufgaben entbunden.

Für Dold kommt kein Ersatz

Damit reagieren Cheftrainer Lukas Kwasniok und Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler auf die eklatante Schwäche und die enorme Verunsicherung im Team bei der Thematik. Dolds Aufgaben werden nun intern im Trainerteam aufgefangen, mit Rene Wagner und Frank Kaspari stehen noch zwei weitere Assistenten Kwasniok zur Seite. Der trägt ohnehin die Gesamtverantwortung und ist gefragt, die seit Monaten bekannte Schwachstelle zu beheben. Einen neuen Co-Trainer wollen die Kölner aber explizit nicht holen. Für Dold könnte es beim FC trotzdem weitergehen – nur eben wieder in einer anderen Funktion.

Gerade im defensiven Bereich kostete die Standardschwäche in dieser Saison schon zu viele Punkte, dabei ist die FC-Defensive mit 37 Gegentreffern auf Platz 9 im Liga-Vergleich solide unterwegs. Aber: Mehr als die Hälfte dieser Gegentreffer kassierte der Aufsteiger nach Standards. Im fließenden Spiel verteidigt der FC also durchaus gut, abseits davon eben nicht.

Es ist nicht die Menge der Gegentore, sondern die Schlagzahl, denn Torhüter Marvin Schwäbe konnte erst dreimal in dieser Saison mit einer Weißen Weste nach Hause gehen. Seltener gelang das nur seinen Stammkeeper-Kollegen in Heidenheim (Diant Ramaj), Wolfsburg (Kamil Grabara) und bei St. Pauli (Nikola Vasilj) – die alle viel tiefer im Abstiegssumpf stecken als der Kölner Kapitän.

Ohne Dold soll die Zahl der Standardgegentore nun stark eingegrenzt werden – und damit das Fundament gelegt werden, um den FC am Saisonende gefahrlos in der Liga gehalten zu haben.

 Kein Team ist bei Standardsituationen so schlecht wie der 1. FC Köln. Das Thema schwelt seit Monaten – und hat nun Umstrukturierungen zur Folge. 

 

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