Khedira moniert: „Wir haben es nicht geschafft, auf das zweite Tor zu gehen“ 

Union musste gegen Heidenheim eine bittere und späte Pleite hinnehmen. In Durchgang zwei agierten die Berliner über weite Phasen zu unpräzise und unruhig.

Union nach der Pause zu unsauber

Für Union Berlin entwickelt sich der 1. FC Heidenheim langsam aber sicher zu einer Art Angstgegner. In fünf Duellen in der Bundesliga ist den Eisernen gegen die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt noch kein einziger Sieg gelungen. Dabei sah es am Samstag lange danach aus, als dürften die Berliner nach langer Zeit mal wieder zwei Siege am Stück bejubeln. Daraus wurde nichts, weil die Gäste in der Nachspielzeit die Partie binnen weniger Minuten mit einem Doppelschlag noch drehten.

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Das war möglich, weil Heidenheim mit seinen offensiven Wechseln frischen Wind in das Spiel brachte und Union in den letzten 30 Minuten insgesamt zu passiv sowie unpräzise im Vorwärtsgang wurde. „Wir haben es nicht geschafft, auf das zweite Tor zu gehen“, monierte Torschütze Rani Khedira. „Die Umschaltmomente, die Räume waren da. Und dann haben wir leider nur über 89 Minuten konsequent verteidigt.“

Union schenkt die Bälle zu einfach her

Während die Köpenicker in Durchgang eins noch phasenweise hinter die letzte Kette des Gegners kamen und sich so zumindest ein paar Chancen erspielten, blieben die Offensivbemühungen nach der Pause nahezu aus. „Das größte Problem war, dass wir die Bälle zu schnell verloren und blind weggeschlagen haben“, bemängelte Kapitän Christopher Trimmel. „Da hätte uns ein bisschen mehr Ruhe gutgetan.“

Doppelt ärgerlich ist der verpasste Sieg, weil die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart sich in den vergangenen Wochen gefühlt in einen Flow gespielt hat. Defensiv standen die Eisernen wieder stabiler und punkteten daher fleißig. Nun folgte die Ernüchterung mit der vermeidbaren Pleite gegen das ehemalige Tabellen-Schlusslicht. Es bleibt nur wenig Zeit, das Spiel zu analysieren und dann auch abzuhaken. Denn am Mittwoch (20.45 Uhr) geht es im DFB-Pokal bereits weiter mit der Heimpartie gegen Bayern München.

 Union musste gegen Heidenheim eine bittere und späte Pleite hinnehmen. In Durchgang zwei agierten die Berliner über weite Phasen zu unpräzise und unruhig. 

 

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