Kabak überzeugt mit alter Klasse 

Die TSG Hoffenheim steckt auch den Ausfall von Tim Lemperle weg, gewinnt auch in Frankfurt und fährt den dritten Sieg nacheinander ein. Auch dank eines starken Rückkehrers.

Hoffenheims Revanche gegen Frankfurt

Noch immer muss die Belastung bei Ozan Kabak sehr vorsichtig dosiert werden. Schließlich hat Hoffenheims Innenverteidiger nach einem Kreuzbandriss und einigen Rückschlägen eine ewig lange Zwangspause von 16 Monaten hinter sich. Deshalb ist auch keineswegs sicher, ob der Türke trotz seiner starken Leistung am Samstag in Frankfurt automatisch auch am Dienstag im Nachholspiel bei Werder Bremen wieder auflaufen wird.

Auch im vorigen Spiel gegen Leverkusen (1:0) war Kabak ohne Einsatz geblieben. Doch bei der Eintracht stand der 25-Jährige in der Startelf der TSG und vertrat den bislang gesetzten Robin Hranac. Und wie. Zwar begann die Partie nicht nur aus Kabaks Sicht unbefriedigend. Denn einen gefühlvollen Heber von Frankfurts Can Uzun hinter die letzte Hoffenheimer Linie konnte selbst der Hüne nicht mehr erreichen und per Kopf klären, stattdessen hämmerte Sekunden später Arnaud Kalimuendo den Ball zur Frankfurter Führung ins Netz.

Zwei Tore und zwei Alutreffer in drei Startelfspielen

Doch je länger die Partie dauerte, desto dominanter wurde Hoffenheim, auch dank der körperlichen Präsenz Kabaks – in der Defensive, aber auch sehr wirkungsvoll bei eigenen Standards. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand wuchtete Kabak einen Kopfball an den Pfosten und verpasste der frühzeitigen Ausgleich ebenso knapp wie unmittelbar vor der Pause Wouter Burger, der per Kopf aus kurzer Distanz an Kaua Santos scheiterte.

Doch nach dem Seitenwechsel machten die Gäste ernst, drehten die Partie in kurzer Zeit und revanchierten sich für die 1:3-Heimnniederlage in der Hinrunde. Erst glich Max Moerstedt per Kopf aus, dann erhöhte Kabak, der eine feine Flanke von Burger unter Mithilfe seiner Schulter zum 2:1 für Hoffenheim einnetzte (60.). Nur fünf Minuten später lenkte Aurele Amenda Vladimir Coufals Flanke zur Entscheidung ins eigene Netz.

Das war ein sehr verdienter Sieg, wir haben sehr hart gearbeitet und waren in jedem Zweikampf da. Ich habe auch ein schönes Tor gemacht und bin mega happy“, so Kabak, „ich war eine sehr lange Zeit weg und bin jetzt so zurückgekommen mit dem zweiten Tor in meinem dritten Startelfeinsatz. Und dazu noch zwei Pfostenschüsse. „

Argumente für die Vertragsgespräche

Bereits bei seinem Startelf-Comeback Mitte Dezember hatte der wuchtige Verteidiger getroffen, damals mit dem Fuß. Beim 4:1-Sieg gegen den Hamburger SV hatte Kabak das zwischenzeitliche 2:0 erzielt und seine Rückkehr in die Startformation gekrönt. Bei zweiten Versuch von Beginn an köpfte Kabak gegen Gladbach einen Standard nach nur vier Minuten an die Querlatte, die TSG gewann überlegen 5:1. In Frankfurt traf er nun den Pfosten und auch ins Tor.

Damit unterstrichen die Kraichgauer ihre Ambitionen Richtung Europapokal, auch wenn sich Kabak noch zurückhält. „Ich bin nicht überrascht, denn wir haben sehr hart gearbeitet, aber es ist noch zu früh, um etwas zu sagen, wir müssen in jedem Spiel versuchen, drei Punkte zu holen und schauen, wie weit wir kommen“, mahnt Kabak, der jedenfalls seiner einstigen Verfassung immer näher kommt und weitere starke Argumente sammelte für die noch ausstehende Vertragsverlängerung.

 Die TSG Hoffenheim steckt auch den Ausfall von Tim Lemperle weg, gewinnt auch in Frankfurt und fährt den dritten Sieg nacheinander ein. Auch dank eines starken Rückkehrers. 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Wettanbieter
Wyns

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Betista

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

Vegasino

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
BESITZER: Liernin Enterprises LTD
LIZENZ: Komoren (Anjouan)

RichRoyal

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Costa Rica

WinRolla

JAHRESUMSATZ: 1.000.000€
LIZENZ: Anjouan