Trotz der Trennung von Dino Toppmöller ist in Frankfurt eine Trendwende ausgeblieben. Unter Interimstrainer Dennis Schmitt verlor die SGE beide folgenden Spiele. Allerdings darf er am Mittwoch noch einen dritten Anlauf wagen.
Bundesliga-Debüt missglückt
Dennis Schmitt feierte als Interimstrainer von Frankfurt am Samstag sein Bundesliga-Debüt. Das 1:3 gegen Hoffenheim könnte gleichzeitig aber auch seine vorerst letzte Partie im deutschen Oberhaus gewesen sein. Denn Markus Krösche stellte ihm nach dem Schlusspfiff in der Mixed Zone erstmal nur die Partie in der Königsklasse gegen Tottenham am Mittwochabend (21 Uhr) in Aussicht.
Auf die Frage, ob das Interimsduo – Alexander Meier unterstützt den 32-Jährigen – für die nächsten zwei Spiele auf der Bank bleibt, antwortete der Sportvorstand: „Auf jeden Fall für das nächste Spiel“.
Ansonsten ließ sich Krösche bei Fragen über die Trainersuche nicht in die Karten schauen. „Wir wollen den Richtigen auswählen. Wenn es so weit ist, werden wir es verkünden“, erklärte der 45-Jährige nur. Der neue Coach hat jedenfalls viel Arbeit vor sich, wie die Pleite gegen Hoffenheim verdeutlichte. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Max Moerstedt, der einmal mehr aus einem Konter resultierte, fielen die Hessen auseinander. „Es ist ein Thema des Selbstvertrauens. Wir werden dann passiver“, stellte auch Krösche fest.
Gellendes Pfeifkonzert nach Schlusspfiff
Die Folge davon waren drei Gegentreffer in 13 Minuten, die der Anhang mit der Einstellung der Unterstützung quittierte. Lediglich einmal erhöhten sie nochmals ihre Lautstärke: Die Fans empfingen ihre Spieler bei deren Gang vor die Kurve mit einem gellenden Pfeifkonzert. „Ich kann die Unzufriedenheit verstehen. Wir haben in den letzten Wochen wenig dazu beigetragen, Freude zu entfachen“, so der Sportvorstand.
Schon gegen die Spurs bekommt die SGE die Möglichkeit, ein wenig Wiedergutmachung zu betreiben – auch wenn die Begegnung aus sportlicher Sicht irrelevant ist, weil das Eintracht-Aus bereits feststeht.
Dabei können sich die Frankfurter an die ersten 45 Minuten vom Samstag orientieren. Dort war die Struktur und die Aktivität deutlich besser als nach Wiederanpfiff. „Es geht darum, das, was wir jetzt über 45 Minuten gut gemacht haben, über längere Strecke hinzubekommen. Das ist das Ziel für das Spiel in Tottenham“, erklärte Krösche. Vielleicht ist dies die letzte Forderung an Interimstrainer Schmitt.
Trotz der Trennung von Dino Toppmöller ist in Frankfurt eine Trendwende ausgeblieben. Unter Interimstrainer Dennis Schmitt verlor die SGE beide folgenden Spiele. Allerdings darf er am Mittwoch noch einen dritten Anlauf wagen.
