HSV: Der Plan mit Downs 

Mit dem FC Southampton hat der Hamburger SV in diesen Tagen eine besondere Verbindung: Ein Profi, Daniel Peretz, macht aus der Hansestadt den Abflug Richtung England. Im Gegenzug kommt ein Wunschkandidat vom Zweitligisten: Damion Downs soll vorbehaltlich des Medizinchecks ausgeliehen werden.

Stürmer kommt aus Southampton, Peretz fliegt auf die Insel

Nach dem letzten Bundesliga-Wochenende des alten Jahres hatte der kicker exklusiv vom Hamburger Interesse an dem 21-jährigen Ex-Kölner berichtet. Im Bemühen um den US-Nationalspieler war der Aufsteiger indes nicht allein, insbesondere Nord-Rivale Werder Bremen hatte ebenfalls um Downs geworben – und das Rennen verloren. Am Dienstagmorgen vermeldete zuerst die Bild, dass die Entscheidung zugunsten des Aufsteigers gefallen ist.

Medizincheck, Leih-Deal – und Einsatz in Freiburg?

Downs wird am Dienstag seinen Medizincheck absolvieren, danach einen Leihvertrag bis Saisonende unterschreiben, außerdem wird eine Kaufoption im Paket enthalten sein. Der Plan hinter dem Deal: Der Angreifer will seine auf der Insel ins Stocken geratene Karriere wieder in Schwung bringen, sich für die WM im Sommer empfehlen und der HSV mit ihm sein Sturmproblem lösen. Yussuf Poulsen fehlt nach Syndesmoseverletzung noch wochenlang, Robert Glatzel kommt frisch aus einer Auszeit wegen eines Muskelfaserrisses und Ransford Königsdörffer (ein Saisontor) einfach nicht in Fahrt.

Aber kann Downs sofort helfen? Klar ist: In England lief es für den letztjährigen Aufstiegstorjäger der Kölner überhaupt nicht nach Plan. Acht Millionen Euro war Southampton der Mittelstürmer mit Gardemaß (1,92 Meter) wert, am vorläufigen Ende dieser Liaison aber steht kein Torerfolg und nur eine Vorlage. Seit November kam er gar nicht mehr zum Zug, obwohl er nach einer Knieblessur wieder einsatzfähig ist.

Das bedeutet zweierlei: Downs kommt fit nach Hamburg, ist sofort spielfähig und damit, vorbehaltlich des Medizinchecks, schon am Samstag in Freiburg Kandidat für einen Einsatz. Gleichzeitig kommt auch er nicht vollgepumpt mit Selbstvertrauen und ohne Rhythmus an die Elbe. Dennoch waren die Bosse von Anfang an von der Lösung mit dem im bayerischen Werneck geborenen Angreifer überzeugt und machten das Rennen, weil sie sich überaus intensiv bemüht haben. Mit seiner Körpergröße taugt Downs zum Zielspieler, gleichzeitig hat er auch die gewünschten läuferischen Qualitäten – und soll in der Rückrunde möglichst mehr als jene drei Treffer erzielen, die bislang alle drei Mittelstürmer zusammen gemacht haben.

Peretz schließt sich Southampton an

Auf Daniel Peretz wird der neue Stürmer in der Hansestadt nicht mehr treffen. Der Torwart geht den umgekehrten Weg, wechselt nach dem Leihabbruch zum FC Southampton. Entscheidend für den Vollzug war, dass der FC Bayern dem HSV finanziell entgegenkam und auf die Leihgebühr verzichtet. Die Hamburger sparen also Geld, suchen nun aber eine neue Nummer 2 hinter Daniel Heuer Fernandes. Einigkeit besteht darüber, dass die zweite Jahreshälfte nicht allein mit den Youngstern Hannes Herrmann und Fernando Dickes neben dem Stammkeeper bestritten werden soll.

 Mit dem FC Southampton hat der Hamburger SV in diesen Tagen eine besondere Verbindung: Ein Profi, Daniel Peretz, macht aus der Hansestadt den Abflug Richtung England. Im Gegenzug kommt ein Wunschkandidat vom Zweitligisten: Damion Downs soll vorbehaltlich des Medizinchecks ausgeliehen werden. 

 

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