Es ist Licht am Ende des Tunnels für Hoffenheims Langzeitverletzten. Stürmer Adam Hlozek will bald wieder eingreifen und sein verspätetes Jahresdebüt geben.
Noch in dieser Saison
Es nachvollziehbar, dass die TSG Hoffenheim sehr vorsichtig ist bei Adam Hlozek und dessen Vorgeschichte. Keinesfalls soll bei dem mit wenigen Unterbrechungen über ein Jahr mit Verletzungen und Rückschlägen kämpfenden Stürmer etwas riskiert und überstürzt werden. Trainer Christian Ilzer hatte sogar durchblicken lassen, dass es im Falle des Tschechen auf ein Comeback eher erst in der kommenden Saison nach einer entsprechend langen Vorbereitungsphase hinauslaufen könnte.
Zurück in der Liga noch im April?
Doch ebenso verständlich ist eine gewisse Ungeduld seitens des Spielers. Jedenfalls äußerte Hlozek am Rande der Partie gegen Mainz (1:2) seine klare Zielsetzung, noch in der laufenden Spielzeit wieder ins Geschehen eingreifen und seiner Mannschaft in der Schlussphase der Saison noch helfen zu wollen. „Auf jeden Fall“, so Hlozek und schloss sogar ein Comeback noch im April nicht aus.
Die WM-Teilnahme mit Tschechien lockt
Es bleibt abzuwarten, wie schnell es tatsächlich geht mit der Rückkehr des 23-Jährigen, den einerseits die lange Tatenlosigkeit drängt, andererseits auch die Aussicht auf die WM. Denn seine Landsleute mit den Hoffenheimer Teamkollegen Robin Hranac und Vladimir Coufal haben sich in den Play-offs knapp im Elfmeterschießen gegen Dänemark durchgesetzt. Es lockt auch Hlozek die erste WM-Teilnahme Tschechiens nach 20 Jahren. Kein Wunder, dass er es eilig hat.
Nun gilt es für alle Beteiligten, eine gute Balance und Belastungssteuerung hinzubekommen auf Hlozeks Weg zurück zu alter Leistungsfähigkeit. Denn Hoffenheims Rekordtransfer, der im Sommer 2024 für die Sockelsumme von 18 Millionen Euro aus Leverkusen geholt worden war, muss nun dauerhaft einsatzfähig bleiben. Ein weiterer Rückschlag wäre auch psychisch eine enorme Belastung. Mehrere Zwangspausen und Operationen hatte der Angreifer in 2025 über sich ergehen lassen, um einer Fraktur im rechten Mittelfuß erst vergeblich vorzubeugen und später zu stabilisieren.
Es wartet ein kniffliger Drahtseilakt
Der Mittelfuß hielt auch, doch in der Wintervorbereitung hatte sich Hlozek eine massive Verletzung in der Wade zugezogen, auch ein Band war dabei in Mitleidenschaft gezogen worden. Das war Anfang Januar. Jetzt rührt sich massiv Hlozeks Bewegungs- und Bewährungsdrang. Und wie verstärkend dieser schussgewaltige Offensivspieler für die Kraichgauer sein kann, bewies er auch in den kurzen Phasen seiner Einsatzfähigkeit. Umso wichtiger allerdings, dass er Hoffenheim nun dauerhaft zur Verfügung steht. Es wartet ein spannender und kniffliger Drahtseilakt in der Wiedereingliederung des potenziellen Leistungsträgers.
Es ist Licht am Ende des Tunnels für Hoffenheims Langzeitverletzten. Stürmer Adam Hlozek will bald wieder eingreifen und sein verspätetes Jahresdebüt geben.
