Hjulmand über Transfers: „Wenn nichts passiert, bin ich auch froh“ 

Die Pause war kurz, der Terminkalender ist vollgepackt. Und doch möchte Kasper Hjulmand 2026 Zeit finden, um etwas mehr Mensch und nicht nur Trainer zu sein. Sportlich plant er mit Bayer Leverkusen „große Dinge“ – und braucht dafür nicht zwingend Verstärkung.

Leverkusens Coach will „Großes“ erreichen

Die Energie hat Kasper Hjulmand zum Auftakt in die Vorbereitung bei Bayer 04 Leverkusen schon einmal gefallen. „Es sieht gut aus“, sagte der Trainer angesprochen auf den Zustand seiner Spieler nach der kurzen Winterpause am Sonntag. Er selbst tankte über die Feiertage bei der Familie in Dänemark Kraft.

Und die ist auch dringend nötig. Denn schon am Samstag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es mit dem Topspiel gegen den VfB Stuttgart in die zweite Saisonhälfte, die mit vier englischen Wochen am Stück beginnt. Für 2026 rief Hjulmand zwar kein klares sportliches Ziel aus, machte aber deutlich: „Ich habe immer gesagt: Wir sind hier, um große Dinge zu tun mit diesem Verein.“

„Es gibt mit dieser Mannschaft viele Möglichkeiten, um uns zu entwickeln.“ (Kasper Hjulmand)

Einen Neuzugang – neben dem bereits 2024 für diesen Januar verpflichteten Issa Traoré, der gleich verliehen werden könnte – sieht der Däne für ebendiese „großen Dinge“ nicht zwingend als notwendig an. „Ich spreche immer mit Simon darüber, was man machen kann“, gab er einen Einblick in den Austausch mit Sport-Geschäftsführer Rolfes. „Aber ich bin sehr zufrieden mit unserem Kader, das muss ich sagen. Es gibt mit dieser Mannschaft viele Möglichkeiten, um uns zu entwickeln und besser zu spielen.“

Zeit, Ruhe, Training und Spiele als Schlüssel

In der Liga ist die Werkself nach dem Stolperstart zumindest im Kampf um die Vizemeisterschaft voll dabei, im Pokal steht Anfang Februar das Viertelfinale gegen St. Pauli an, und auch in der Königsklasse liegt Bayer 04 zurzeit auf Play-off-Kurs. „Ich denke, dass der beste Weg für eine Mannschaft, um sich zu verbessern, immer Zeit, Ruhe, Training und die Spiele sind. Dann entwickeln sich die Spieler.“

Ausschließen wollte Hjulmand Transfers damit aber auch nicht. „Vielleicht gibt es Möglichkeiten, vielleicht nicht. Wenn nichts passiert, dann bin ich auch froh, und wir können arbeiten. Aber wir haben immer mögliche Verbesserungen im Blick.“

„Keine Work-Life-Balance im Fußball“

Auch seine persönlichen Ziele für das Jahr 2026 verriet Hjulmand. „Ich möchte versuchen, auch ein Mensch und nicht nur ein Trainer zu sein“, erklärte der 53-Jährige und führte aus: „Manchmal investiere ich meine ganze Zeit in die Arbeit. Es gibt keine Work-Life-Balance im Fußball, aber ich möchte versuchen, ein bisschen mehr Bücher zu lesen oder zu trainieren.“ Ein lobenswertes Vorhaben, aber auch eines, dessen zeitnahe Umsetzung sich schwierig gestalten könnte. Bis zum 7. Februar warten satte neun Partien auf Hjulmand und die Leverkusener.

 Die Pause war kurz, der Terminkalender ist vollgepackt. Und doch möchte Kasper Hjulmand 2026 Zeit finden, um etwas mehr Mensch und nicht nur Trainer zu sein. Sportlich plant er mit Bayer Leverkusen „große Dinge“ – und braucht dafür nicht zwingend Verstärkung. 

 

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